US-Schauspielerin Jennifer Aniston gegen die Klatschpresse "Eine seltsame Besessenheit"

Jennifer Aniston setzt ihren Kampf gegen die Klatschpresse fort. In einem Interview beklagte sie die Methoden des Boulevard. Sie selbst ließen die Berichte jedoch kalt.

AP

Gerüchte um Schwangerschaften, Liebeleien und Paparazzi kann die US-amerikanische Schauspielerin Jennifer Anniston überhaupt nicht ab. 2016 wetterte sie öffentlich, sie werde als Frau diffamiert und zermürbt. Gut ein Jahr später hat sich daran für die 48-Jährige offenbar nur wenig geändert.

"Ich glaube nicht, dass es viel besser geworden ist", sagte die "Friends"-Darstellerin der "Vogue". "Sie stellen Menschen wegen ihres Körpers bloß oder weil man keine Kinder hat", sagte sie über Kolumnisten von Boulevardzeitungen. "Es ist eine seltsame Besessenheit, die Menschen haben, und ich verstehe nicht ganz, weshalb sie die auseinanderreißen, die dafür da sind, andere zu unterhalten."

Sie selbst lasse sich von Erzählungen über Schwangerschaften & Co. allerdings nicht mehr beeinflussen. Den medialen Lärm blende sie aus, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. Sie wisse jedoch: "Ich bin glücklich und gesund und tue alles dafür, eine gute Arbeit abzuliefern."

Anistons Botschaft lautet: "Ob deine Nippel hervorlugen, dein Bauch aufgebläht ist oder du nicht das Traumgewicht hast, egal was und wo du bist, wen interessiert das schon", sagte die Frau von Schauspielkollege Justin Theroux der "Vogue".

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Jennifer Aniston gegen die Klatschpresse: "Eine seltsame Besessenheit"

Sie könne zwar nicht die Zukunft vorhersagen, aber vielleicht, so sagt sie, werden Klatschblätter eines Tages tot sein. "Wer hätte je gedacht, dass Donald Trump US-Präsident werden würde. Ich nicht. Ich kann gar nichts mehr vorhersagen." Sicher ist mit dem Interview jedoch eines: Jennifer Anistons Kampf gegen Paparazzi geht weiter.

apr

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