Jennifer Lawrence über gehackte Nacktfotos "Es war so unfassbar verletzend"

Jennifer Lawrence leidet immer noch darunter, dass im Jahr 2014 Nacktfotos von ihr im Internet auftauchten. Jetzt hat sie erklärt, warum sie trotzdem kein Interesse an einer Klage hatte.

AFP

Mehr als drei Jahre ist es her, dass Hacker gestohlene Nacktfotos von Jennifer Lawrence ins Internet stellten - und noch immer hängt die Veröffentlichung der intimen Bilder der Oscar-Gewinnerin nach.

"Als es passierte, war es so unfassbar verletzend, dass man es nicht einmal in Worte fassen kann", sagte sie dem "Hollywood Reporter". "Ich denke, ich bin immer noch dabei, es zu verarbeiten."

Sie fühle sich noch immer so, als gäbe es auf der ganzen Welt nicht eine einzige Person, die nicht in der Lage sei, diese intimen Fotos von ihr zu sehen. "Du bist zum Grillen eingeladen, und irgendwer kann sie auf seinem Handy hervorholen."

Viele der anderen betroffenen Frauen hätten sich an sie gewandt, um eine Klage anzustrengen. Das hätte ihr aber keinen Frieden gebracht, sagt die 27-Jährige. "Es hätte meinen nackten Körper nicht wieder zurück zu mir und Nic gebracht. Daher war ich nicht daran interessiert, jemanden zu verklagen. Ich war an Heilung interessiert." Mit ihrem früheren Freund Nicholas Hoult war die Schauspielerin bis 2014 zusammen.

Hacker hatten 2014 Tausende private Bilder von Prominenten, darunter viele Nacktaufnahmen, aus Cloud-Diensten gestohlen und veröffentlicht. Lawrence gehörte zu den ersten Opfern.

bbr/dpa

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