Jennifer Lopez auf dem Laufsteg Sie hat es wieder getan

Ein solches Outfit soll zur Einführung der Google-Bildersuche geführt haben: In Mailand hat Jennifer Lopez einen umjubelten Auftritt hingelegt - weil sie einen ikonischen Look aus dem Jahr 2000 kopierte.

Alessandro Garofalo/REUTERS

Es gibt Auftritte im Leben von Stars, die werden binnen weniger Tage zu historischen Momenten. Für Jennifer Lopez war der 23. Februar 2000 so ein Tag: Damals gingen auf Google die Suchanfragen nach ihrem Namen durch die Decke, als Lopez bei den Grammy Awards den inzwischen legendären "Jungle Dress" trug.

In diesem Moment, so erzählte der frühere Google-Chef Eric Schmidt es später, erkannte das Unternehmen, dass die Menschen nicht nur Informationen im Internet suchen - sondern auch Fotos. So entstand die Idee zur Bildersuche, wie unter anderem die BBC berichtet.

Am Freitagabend schritt Lopez nun zum Ende der Mailänder Versace-Show in einer Neuauflage des ikonischen Kleides durch die Halle. Die Besucher der Fashion Week hielt es angesichts dieser Reinszenierung nicht auf den Sitzen.

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Jennifer Lopez: Die Dschungelkönigin

Donatella Versace spielte das Dschungel-Thema durch die ganze Kollektion, mit Applikationen, Fransen, Drucken. Ihre neue Mode hat jedoch auch andere Facetten: markante Schultern, Parkas und Regenmäntel in Leuchtfarben, Sportswear mit "Gianni Versace"-Aufdrucken - eine Hommage an ihren 1997 ermordeten Bruder.

Für Lopez, die derzeit im Stripper-Krimi "Hustlers" zu sehen ist, läuft es derzeit gut. Seit Kurzem darf sich die 50-Jährige sogar ganz offiziell Mode-Ikone nennen: Mit diesem Titel hatte der Verband der US-amerikanischen Modedesigner CFDA sie in diesem Jahr ausgezeichnet.

Die Sängerin nutze ihre Kleidung, um Selbstbewusstsein und Stärke auszustrahlen, hieß es zur Begründung. Lopez, die sich im März mit dem Baseballprofi Alex Rodriguez verlobt hatte, ist nicht die erste Sängerin, die diese Auszeichnung erhält. Auch Rihanna und Beyoncé wurden bereits als Fashion-Ikonen geehrt, ebenso wie Naomi Campbell und der Musiker Pharrell Williams.

mxw/dpa



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