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Meghan und Harry Jetzt, endlich, die ganze Wahrheit?

aus DER SPIEGEL 30/2021
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Mark Metcalfe / Getty Images

Man muss kein Royalist sein, um den Kopf zu schütteln über die Ankündigung von Prinz Harry, 36, im nächsten Jahr seine Memoiren veröffentlichen zu wollen. Er möchte sein Leben nun auch schriftlich erzählen – und zwar »genau und wahrhaftig«. Um alles soll es gehen: Er will erklären, wie er wurde, wie er ist. Das sagt der Mann, der vor weniger als zwei Jahren seiner Heimat und seiner Familie den Rücken kehrte, um in den USA ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben zu leben. Dachte man. Seither, so scheint es, sind Harry und seine Frau Meghan, 39, damit befasst, ihr Innerstes nach außen zu kehren, Vergangenheit und Gegenwart werden mit größtmöglicher Reichweite dem Publikum präsentiert. Warum? Ist das alles ein großer Rachefeldzug, eine Art Selbsttherapie – oder die Furcht, vergessen zu werden von der Öffentlichkeit, ohne die man eben doch nicht leben kann und will? Die Lage ist und bleibt verwirrend. Die »New York Post« berichtete, es sei vorab ein Honorar in Höhe von 20 Millionen Dollar gezahlt worden. Harry hat angekündigt, die Erlöse zu spenden. Ob auch der Vorschuss für gemeinnützige Zwecke verwendet wird, bleibt offen.

Aus: DER SPIEGEL 30/2021
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