Vor Start zur Truthahnjagd Jimmy Carter bricht sich die Hüfte

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter wollte Truthähne jagen, stürzte allerdings kurz zuvor in seinem Haus. Der 94-Jährige brach sich dabei die Hüfte - und ist nun offenbar vor allem um seine Abschussquote besorgt.

Jimmy Carter 2016 bei einem Besuch in London
Neil Hall/ REUTERS

Jimmy Carter 2016 bei einem Besuch in London


Jimmy Carter ist in seinem Haus gestürzt und hat sich die Hüfte gebrochen. Der amerikanische Ex-Präsident sei in einem Krankenhaus in Americus im Bundesstaat Georgia operiert worden, teilte das Carter Center mit. Der Eingriff sei nach Angaben der Ärzte erfolgreich gewesen. Carters Erholung mache Fortschritte.

Der 94-Jährige war demnach kurz vor einer geplanten Truthahnjagd gestürzt. Nach der Operation sei es nun seine Hauptsorge, dass die Saison für die Jagd auf Truthahn noch in dieser Woche ende und er seine Abschussquote noch nicht erfüllt habe. Er hoffe nun, dass der Bundesstaat Georgia es ihm erlaube, die nicht genutzte Zahl von Abschüssen auf die nächste Saison zu übertragen, hieß es in der Mitteilung.

Carter war als Nachfolger von Gerald Ford 1976 zum Präsident der Vereinigten Staaten gewählt worden. Vier Jahre später verlor er die Wahl gegen Ronald Reagan.

Der amtierende US-Präsident wünschte Carter nun via Twitter eine rasche Genesung. "Als wir vergangenen Monat sprachen, war er in so einer guten Verfassung", schrieb Donald Trump. "Es wird ihm gut gehen!"

aar/dpa

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