Johnny Depp über Trennung von Paradis "Ein bisschen holprig"

Erstmals hat sich Schauspieler Johnny Depp über das Ende seiner langjährigen Beziehung zu Sängerin Vanessa Paradis ausgelassen. Das zog sich offenbar extrem in die Länge und war eine Quälerei für die ganze Familie.

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London - Es gibt sicher eine Menge Dinge, die eine Frau nach der Trennung von ihrem Partner nicht hören will. Was US-Schauspieler Johnny Depp im Rückblick auf seine immerhin 14 Jahre währende Beziehung zu Zahnlückenwunder Vanessa Paradis zu berichten hat, gehört eindeutig nicht in diese Kategorie.

Die letzten Jahre seien "ein bisschen holprig" gewesen, sagte Depp ganz diplomatisch im Interview mit dem "Rolling Stone", der ihn im Indianer-Outfit, mit langem schwarzen Haar und Kriegsbemalung auf dem Titelblatt zeigt. "Hin und wieder war es sicher unangenehm, aber das liegt in der Natur von Trennungen, denke ich, besonders wenn Kinder betroffen sind." Depp und Paradis haben eine 14-jährige Tochter, Lily-Rose, und den elfjährigen Sohn Jack.

"Sie waren unglaublich verständnisvoll. Unglaublich stark während der ganzen Quälerei", sagt Depp über seine Kinder. "Es ist hart für alle Seiten: Vanessas Seite, sicher nicht leicht. Meine Seite, nicht leicht. Und bei den Kindern ist es am kompliziertesten." Sein Ziel, den beiden dabei zu helfen, die Trennung möglichst gut zu überstehen, habe ihm selbst geholfen, auf dem Boden zu blieben.

Er höre mit der Trennung nicht auf, sich um Paradis zu kümmern, sie sei schließlich die Mutter seiner Kinder. "Du wirst immer im Leben des anderen sein, wegen der Kinder. Also kannst du auch gleich das Beste draus machen."

Das Paar hatte sich im Juni 2012 offiziell getrennt. Depp ist neu liiert mit der Schauspielerin Amber Heard, 27, die er 2011 am Set von "The Rum Diary" kennenlernte. Dass er inzwischen 50 ist, sei ihm total wurscht, sagte Depp dem Musikmagazin. Er denke zwar jeden Tag daran, sich zur Ruhe zu setzen, aber das sei nichts, was unmittelbar bevorstehe. "Ich kann mich nicht entspannen. Mein Gehirn taugt nichts im Leerlauf. Ich werde nur seltsam. Ich meine, nicht seltsam, ich werde kribbelig."

ala



insgesamt 15 Beiträge
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noalk 19.06.2013
1. abfällig
Die Bezeichnung "Zahnlückenwunder" finde ich ziemlich abfällig und in diesem Artikel äußerst unpassend. Das ist eine normale natürliche Zahnstellung. Der Gebrauch dieses Wortes durch SPON konterkariert alle Äußerungen, die bei SPON zum Thema Schönheitswahn zu lesen waren. Der Autor sollte sich schämen.
cib2013 19.06.2013
2. strategisch oder geschmacklos
Zeigt die Wortwahl Zahnlückenwunder eine schreib-strategischen Erwägung oder eine einfachen Abfälligkeit? Dieses Wort ist auf jeden Fall auffällig. Ziel erreicht?
yellowsnake 19.06.2013
3. Danke. Restlose...
Zitat von noalkDie Bezeichnung "Zahnlückenwunder" finde ich ziemlich abfällig und in diesem Artikel äußerst unpassend. Das ist eine normale natürliche Zahnstellung. Der Gebrauch dieses Wortes durch SPON konterkariert alle Äußerungen, die bei SPON zum Thema Schönheitswahn zu lesen waren. Der Autor sollte sich schämen.
...Zustimmung. Spiegel Redakteure schreiben zunehmend im Stil der Berufskollegen von Blättern wie 'Bild' und dergleichen. Schade. aber offenbar nicht zu ändern.
bettyboop2013 19.06.2013
4. optional
Was, die Trennung war schwierig und quälend?! Na so was aber auch. Bei den Paaren, die ich kenne, verlief die Trennung stets harmonisch und friedlich und es gab nie Konflikte...
01099 19.06.2013
5. optional
Zitat von noalkDie Bezeichnung "Zahnlückenwunder" finde ich ziemlich abfällig und in diesem Artikel äußerst unpassend. Das ist eine normale natürliche Zahnstellung. Der Gebrauch dieses Wortes durch SPON konterkariert alle Äußerungen, die bei SPON zum Thema Schönheitswahn zu lesen waren. Der Autor sollte sich schämen.
Ruhig bleiben. "Zahnlückenwunder" ist nicht abfällig, sondern fantasielos bemüht und neologistisch grandios gescheitert.
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