Wegen seiner Angstattacken Jonah Hill will seine Filme nicht mehr bewerben

Seit fast 20 Jahren leidet Jonah Hill unter Angstattacken, die durch Medienauftritte verstärkt werden. Der Schauspieler und Regisseur will nun seltener in der Öffentlichkeit auftreten.
Jonah Hill (auf der Berlinale 2019): Reise der Selbstfindung

Jonah Hill (auf der Berlinale 2019): Reise der Selbstfindung

Foto: Christoph Soeder / dpa

Jonah Hill zieht sich teilweise aus dem Rampenlicht zurück. Der Schauspieler und Regisseur möchte seine Filme in Zukunft nicht mehr bei öffentlichen Veranstaltungen bewerben. Das schrieb der 38-Jährige in einem offenen Brief.

Hill ist bekannt für Filme wie »War Dogs«, »The Wolf of Wall Street« und »Die Kunst zu gewinnen – Moneyball«. Seine Leistungen als Haupt- und Nebendarsteller brachten ihm Nominierungen für den Golden Globe und den Oscar ein. Zuletzt war Hill in dem Film »Don’t Look Up« zu sehen. Regie führte er bei dem Jugenddrama »Mid90s«, für das er auch das Drehbuch schrieb.

Sein neuer Film »Stutz« habe ihm zu dieser Erkenntnis verholfen. In dem Dokumentarfilm geht es um Hill und seinen Therapeuten. Der Schauspieler will dem Publikum zeigen, was er in seiner Therapie gelernt hat.

Er habe »durch die Reise der Selbstfindung« im Film erkannt, dass er seit fast 20 Jahren unter Angstattacken leide. Medienauftritte verstärkten die Attacken. Hill sei dankbar, dass der Film im Herbst auf einem Festival Premiere feiern werde. »Ihr werdet mich jedoch nicht dort draußen sehen, um für diesen Film oder einen meiner kommenden Filme zu werben.« Er mache das zu seinem eigenen Schutz.

kha/dpa
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