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68er-Ikone: Sorgen um Joni Mitchell

Foto: Galit Rodan/ AP/dpa

Joni Mitchell auf Intensivstation Sorgen um Woodstock-Ikone

Sie gewann mehrere Grammys und gilt als Symbol der 68er-Bewegung, nun machen sich Fans sorgen: Die kanadische Musikerin Joni Mitchell wurde bewusstlos in ihrem Haus gefunden - und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Joni Mitchell wird in einem Krankenhaus in Los Angeles auf der Intensivstation behandelt. Die kanadische Musikerin wurde bewusstlos in ihrem Haus gefunden, wie aus einer Mitteilung auf der Website der 71-Jährigen hervorgeht. "Sie kam im Krankenwagen wieder zu Bewusstsein", heißt es dort weiter. "Auf der Intensivstation wurden verschiedene Tests mit ihr gemacht." Mitchell sei wach und guter Dinge.

Was die Musikerin genau hat, blieb offen. "Zündet eine Kerze an und singt ein Lied, und lasst uns ihr unsere guten Wünsche schicken", heißt es in der Mitteilung.

Mitchell hatte unter anderem mit dem "Billboard"-Musikmagazin im Dezember über schwere gesundheitliche Probleme gesprochen. Sie leide seit Längerem an einer besonderen Form von Hautkrankheit, die sie auch daran hindere zu singen, aufzutreten und Musik aufzunehmen. Die Rede war von einem vermutlich psychosomatischen Leiden (Morgellons). An anderer Stelle hatte sie früher auch von einer Krankheit des Nervensystems gesprochen.

Mitchell, die eigentlich Roberta Joan Anderson heißt, war spätestens in den Siebzigern eine der einflussreichsten Singer-Songwriterinnen, unter anderem schrieb sie mit dem Song "Woodstock" für Crosby, Stills, Nash & Young die Hymne auf das legendäre Festival der Hippie-Bewegung. Zu ihren Hits zählen "The Circle Game", "Big Yellow Taxi" und "Help Me". Im Laufe ihrer Karriere gewann sie acht Grammys - und wurde in die Ruhmeshalle des Rock'n'Roll aufgenommen.

wit/dpa/AFP
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