TV-Star Josefine Preuß hatte als Teenager einen Stalker

In ihrer Zeit als Darstellerin der Kinderserie "Schloss Einstein" stellte Josefine Preuß jemand unangenehm nach. Nun kämpft die Schauspielerin auch im Fernsehen gegen einen besitzergreifenden Mann.

DPA

Nächste Woche erhält Schauspielerin Josefine Preuß für die ZDFneo-Serie "Nix Festes" den Jupiter Award als beste TV-Darstellerin. Doch die 33-Jährige weiß auch um die Probleme, die der Ruhm mit sich bringen kann.

"Ja, ich hatte als Teenager während meiner Zeit bei der Serie 'Schloss Einstein' einen Stalker", sagt Preuß in einem Interview der "Berliner Morgenpost". Sie differenziere zwischen einem Fan, der sich in eine Rolle verliebe, und jemandem, der in einer privaten Beziehung stalke. "Das ist noch einmal etwas ganz anderes", sagt Preuß. Wenn man sich kenne, könnten "ganz andere Geschütze aufgefahren werden".

Preuß hatte mit "Türkisch für Anfänger" zusammen mit Elyas M'Barek endgültig den Durchbruch als Schauspielerin geschafft. Am 1. April ist sie als Ärztin in einer weniger launigen Rolle zu sehen. In dem Film "Dein Leben gehört mir" (1. April, 20.15 Uhr, Sat.1) wird von ihrem Mann, gespielt von Schauspielkollege und Freund Vladimir Burlakov, gestalkt.

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Josefine Preuß wurde gestalkt: "Sehr sensibilisiert"

Preuß bekam nach dem Vorfall bei "Schloss Einstein" Unterstützung. Die TV-Produktion und ihre Eltern hätten sich um den Stalker gekümmert, sagt sie der "Berliner Morgenpost". "Ich wurde dadurch sehr sensibilisiert für das Thema."

Frauen, die verfolgt werden, rät Preuß in dem Interview, nicht auf die Wünsche des Stalkers einzugehen. "Wir Frauen neigen dazu, viel zu kommunizieren, Konflikte im Gespräch klären zu wollen", sagt Preuß der Zeitung. "In diesem Fall wäre das aber exakt das falsche Signal."

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