Schauspielerin Judi Dench „Ich sehe nicht mehr viel“

Judi Dench sieht nur noch sehr schlecht. Dennoch gehe sie inzwischen wieder ihrem Hobby, dem Malen nach, sagt die 85-Jährige. Und erzählt, warum sie die Rolle als M bei James Bond übernommen hat.
Judi Dench (Archiv) liebt die Malerei: "Ein himmlisches Vergnügen"

Judi Dench (Archiv) liebt die Malerei: "Ein himmlisches Vergnügen"

Foto: Domenico Stinellis / dpa

Schauspielerin Judi Dench lässt sich durch gesundheitliche Problem nicht dauerhaft von ihrer Liebe zur Kunst abhalten: "Ich sehe nicht mehr viel", sagte die 85-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" . Vorübergehend habe sie deshalb aufgehört zu malen.

"Aber ein Freund überzeugte mich davon, dass man auch malen kann, wenn man nicht mehr alles sieht", sagte die Britin. Seither gehe sie wieder jeden Dienstag zu einer Malgruppe, "wo ich mit neun anderen Hobby-Künstlern drei Stunden oder mehr einfach drauflos male". Gesprochen werde dabei kaum. "Für mich ein himmlisches Vergnügen", so Dench.

Ein anderes Hobby musste sie hingegen aufgeben: Früher habe sie gern und viel gelesen. Das gehe wegen ihrer schlechten Augen nun nicht mehr.

"Große Freude" an Rolle der M

Dench ist unter anderem als Darstellerin der Geheimdienstchefin M in einigen James-Bond-Filmen bekannt. Die Rolle vermisse sie nicht, sagte sie nun - und erklärt, warum sie sich ursprünglich überhaupt für sie verpflichten ließ: "Angenommen habe ich sie damals nur, weil mein Mann die Vorstellung toll fand, mit einer Bond-Frau unter einem Dach zu leben. Und dann habe ich tatsächlich große Freude dran gehabt." Es sei aber auch kein Problem gewesen, dass nach acht Auftritten als M Schluss gewesen sei.

bbr/dpa
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