Justin Bieber schreibt Donald Trump Ein Dankeschön - und eine Forderung

Justin Bieber freut es, dass sich Donald Trump um die Freilassung seines Rap-Kollegen A$AP Rocky bemüht. Auf Twitter bedankte er sich dafür und kritisierte zugleich die Migrationspolitik des US-Präsidenten.

Gotham/ GC Images/ Getty Images

Um die wirklich wichtigen Dinge kümmert sich der mächtigste Mann der Vereinigten Staaten gerne persönlich: Seit Tagen bemüht sich Donald Trump um die vorläufige Freilassung des in Schweden inhaftierten US-Rappers A$AP Rocky. Dessen Freunde sind dankbar für die Bemühungen des Präsidenten, dazu gehört auch Justin Bieber. Der Sänger hat auf Twitter sein Dankeschön mit einer Kritik an der Einwanderungspolitik des US-Präsidenten verknüpft.

"Ich möchte, dass mein Freund rauskommt", twitterte der Sänger. "Ich weiß es zu schätzen, dass Sie versuchen ihm zu helfen. Aber wenn Sie schon dabei sind, @realdonaldtrump, könnten Sie dann auch diese Kinder aus ihren Käfigen lassen?".

Seit Monaten bestimmen Migrationsfragen die politische Debatte in den USA. Trump hat das Vorgehen gegen illegale Einwanderer zu einem seiner Schwerpunkte erklärt. Im Fokus steht dabei immer wieder die US-Grenze zu Mexiko. Für Migranten, die von dort in die USA wollen, soll nun das Asylrecht eingeschränkt werden. Mit seinem Tweet spielt Bieber darauf an, dass weiterhin Flüchtlingskinder an der Grenze in Lagern festgehalten werden.

Bieber ist nicht der erste Prominente, der sich wegen der Flüchtlingspolitik über die sozialen Medien an Trump wendet. Kürzlich veröffentliche die Sängerin Rihanna ein Bild auf Instagram, in der eine Gruppe Frauen ein T-Shirt mit dem Schriftzug "Immigrant" hochhält. Darunter schrieb sie: "hey @realdonaldtrump".

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Justin Bieber an Donald Trump: "Könnten Sie dann auch diese Kinder aus ihren Käfigen lassen?"

Neben Trump und Bieber macht sich auch Kim Kardashian für A$AP Rocky stark. Sie und ihr Ehemann Kanye West sind laut "Rolling Stone" besorgt um den Rapper. "Page Six" berichtete, das Paar habe wegen des Falls schon vor zweieinhalb Wochen den Kontakt mit dem Weißen Haus gesucht.

A$AP Rocky, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt, war Ende Juni in Stockholm nach einem Konzert in eine Schlägerei verwickelt worden. Der 30-Jährige wurde später wegen des Vorwurfs der Körperverletzung festgenommen. Ein schwedisches Gericht entschied Anfang Juli, dass der Rapper wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft bleiben müsse.

Nachdem diese am Freitag verlängert worden war, setzte sich Trump persönlich für die Freilassung des Rappers ein. Er bot dem schwedischen Regierungschef Stefan Löfven an, für A$APs Kaution oder eine Alternative zu bürgen.

muk



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