Justin Bieber über Chris Brown "Niemand kann dir das Wasser reichen"

Chris Brown wurde wegen Vergewaltigungsvorwürfen kurzzeitig festgenommen. Nun hat Justin Bieber den Musiker gelobt - und wird dafür in den sozialen Netzwerken angegriffen.

Getty Images/ GC Images

Chris Brown und Justin Bieber haben schon zusammen Musik gemacht. Doch offenbar sind die Musiker mehr als Kollegen: Mehrere Medien berichten, dass die beiden Freunde sind. Im Jahr 2013 etwa sprühte Bieber "Free Beezy" an eine Wand. So ganz war damals nicht klar, was Bieber damit meinte. Brown war nicht im Gefängnis, sondern hatte sich zuvor in eine Therapie begeben.

Jetzt, gut sechs Jahre später, hat Bieber mit einer Botschaft erneut für Wirbel gesorgt. Auf Instagram veröffentlichte Brown ein Video. Es zeigt ihn in einem Tanzstudio. "Niemand kann dir das Wasser reichen, du bist der Größte", schrieb Bieber darunter. Mehrere Medien, darunter "Entertainment Online", veröffentlichten einen Screenshot davon.

Einige Nutzer sahen den Beitrag kritisch. Schließlich war Brown zuvor wegen des Verdachts einer Vergewaltigung in Paris festgenommen worden. Eine Frau beschuldigt Brown demnach, sie mit einem Freund und seinem Leibwächter missbraucht zu haben.

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Musiker: Justin Bieber lobt Chris Brown

Browns Anwalt Raphael Chiche erklärte, sein Mandant beteuere "energisch" seine Unschuld und wolle eine Verleumdungsklage einreichen. Der Sänger selbst nannte die Vorwürfe auf Instagram "falsch" und "respektlos". Brown kam nach kurzer Zeit frei, ein Verfahren wurde laut Staatsanwaltschaft nicht eingeleitet.

Auch wenn Browns Schuld nicht bewiesen ist: Etliche Instagramnutzer verurteilten den Kommentar. Bieber habe die Chance zu schweigen vertan, schrieb ein Nutzer laut "Cosmopolitan". Man wisse nicht, wie die Ermittlungen liefen. "Doch wenn es stimmt, erinnere dich an deinen Kommentar", schrieb ein anderer Nutzer "Entertainment Online" zufolge.

Doch Bieber war nicht der einzige, der Brown gut zusprach: "Bleib konzentriert König", schrieb der Musiker Nick Cannon laut "Entertainment Online".

Brown hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Ärger mit der Justiz. 2009 wurde er von einem kalifornischen Gericht wegen eines Angriffs auf seine damalige Freundin, R&B-Star Rihanna, zu fünf Jahren Haft auf Bewährung und 180 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt. 2014 bekannte Brown sich schuldig, in Washington einen Fan angegriffen zu haben. 2016 wurde er festgenommen, nachdem eine Frau ihn beschuldigt hatte, ihr eine Waffe an den Kopf gehalten zu haben.

jpz



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