Erklärung für Abgang beim Konzert Justin Bieber ist gar kein Roboter

Zweimal binnen weniger Tage beschwerte sich Justin Bieber bei seinen Fans über ihr Gekreische - und warf sogar entnervt das Mikro weg. Nun hat sich der Popstar kleinlaut gegeben. Und ziemlich menschlich.

AFP

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Bei einem Konzert im englischen Manchester hatte Justin Bieber kürzlich die Bühne verlassen und das Mikrofon krachend zu Boden geworfen. Zuvor war der 22-Jährige von seinen eigenen Fans ausgebuht worden, weil er sie aufgefordert hatte, nicht mehr zu kreischen.

Jetzt hat sich der Popstar nochmals zu dem Vorfall geäußert - mit offenbar weniger erhitztem Gemüt: "Ich bin kein Roboter. Manchmal bin ich traurig, manchmal bin ich wütend, manchmal bin ich frustriert", sagte der Kanadier seinen Anhängern bei einem Konzert im schottischen Glasgow. "Aber ich werde immer ich selbst sein auf der Bühne."

Er sei nicht wütend auf seine Fans gewesen, sagte Bieber weiter. Er habe nur gewollt, dass das Publikum ihm zuhört. "Wenn ich nicht ich selbst bin, tue ich mir und meinen Fans Unrecht", sagte der Teenieschwarm, wie ein von der US-Klatschseite "TMZ" veröffentlichtes Video von dem Konzert zeigt.

Auf Twitter zeigten Fans unter dem Hashtag #RespectJustin Verständnis für den Star, während ihn andere aufforderten, das Kreischen zu akzeptieren. Biebers Welttournee "Purpose" führt ihn derzeit durch Europa, im November spielt er unter anderem auch in Hamburg und Frankfurt am Main.

Bleibt für seine Fans zu hoffen, dass er nicht wieder reagiert wie vor Kurzem in Birmingham. Schon dort hatte er sich genervt gezeigt über die nicht enden wollenden Schreie seiner Fans: "Könnt ihr mal für zwei Sekunden relaxen?" rief er ihnen entgegen.

mxw/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.