Kanye West "Britney Spears ist Opfer eines miesen Spiels"

Britney Spears bekommt nach ihrem misslungenen Comeback bei den MTV Video Music Awards Rückendeckung von Rapper Kanye West. Der Musiksender habe die 25-Jährige ausgenutzt und ein "mieses Spiel" mit ihr betrieben. Spears selbst soll sich in Grund und Boden schämen.


Los Angeles - "Sie schämt sich", zitiert das US-Magazin "People" in seiner Online-Ausgabe eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Umfeld. Die 25-Jährige sei bei ihrem Bühnen-Comeback bei den MTV Video Music Awards in Las Vegas "einfach nervös gewesen wegen des ganzen Trubels". Gleich nach dem Auftritt habe sie "enttäuscht" gewirkt, gab ein anderer Beobachter zu Protokoll.

Die Sängerin hatte die Show mit einer Playback-Version ihrer neuen Single "Gimme More" eröffnet. Nicht nur ihr äußerst knappes Outfit fand keine große Begeisterung bei Kritikern und Zuschauern. Britney habe auch unsicher gewirkt und mehrfach nicht lippensynchron gesungen, wurde moniert.

Spears sei vor Nervosität auf der Bühne regelrecht "erstarrt", schreibt "People". "Leute, die bei den Proben waren, haben etwas anderes gesehen. Es war gut, das war es wirklich", zitiert das Magazin einen Beobachter.

Unterdessen griff Rapper Kanye West den Musiksender MTV an und warf den Verantwortlichen vor, Britney "ausgenutzt" zu haben. Sie hätten dazu beigetragen, "ihre Karriere zu beenden", schimpfte West in einem Interview. Spears' habe ihm am Ende ihres Auftritts wirklich leid getan. Der Rapper sprach von einem "miesen Spiel", bei dem man "zermalmt und dann ausgespuckt" werde.

West fühlt sich von dem Musiksender auch selbst "betrogen". Er sei nicht allein deshalb wütend gewesen, weil er trotz mehrerer Nominierungen keinen Preis erhalten habe. Man habe ihm auch den Eindruck vermittelt, dass er viel stärker in die Show eingebunden werde, kritisierte er. West will nach eigenen Worten nun nicht mehr mit MTV zusammenarbeiten.

jjc/ddp



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