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Kanye West trifft Trump Yo, Donald!

Wer hier wohl von wem lernt? Rapstar Kanye West und der künftige US-Präsident Donald Trump haben über das Leben geplauscht. Verabschiedet haben sich die beiden Freunde stilecht - per Hip-Hop-Gruß.

US-Rapper Kanye West hat sich mit Donald Trump in New York getroffen. Er und West seien "Freunde, nur Freunde", sagte der künftige US-Präsident. "Ein guter Mann", sagte er über den Musiker, der sich seine schwarzen Haare - womöglich extra - blond gefärbt hat.

Die beiden hätten über das Leben gesprochen, sagte Trump. Später verabschiedeten sich beide mit szene-typischem Handschlag, wie auf Bildern des US-Journalisten Oliver Darcy unter der Überschrift "Hier hast Du was, Internet" zu sehen ist:

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In der Lobby des Trump-Towers hatten der Politiker und der Musiker kurz miteinander gesprochen. Mit Reportern wollte der zuletzt wegen Erschöpfung noch im Krankenhaus behandelte West dagegen nicht sprechen. Laut der Promi-Website "TMZ " soll das Treffen auf Initiative Wests zustande gekommen sein.

"Ich möchte ein Foto machen", sagte der 39-Jährige. Seine Frau, die Reality-TV-Ikone Kim Kardashian, war nicht dabei. Nach Angaben des Journalisten Patrick Svitek bestätigte Trumps Pressesprecher inzwischen das Treffen mit dessen "alten Freund":

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West schrieb später via Twitter , er habe Trump treffen wollen, um über "multikulturelle Themen" zu sprechen, darunter Mobbing, die Gewalt in Chicago, die Unterstützung für Lehrer und die Modernisierung von Lehrplänen. "Ich finde es wichtig, einen direkten Draht der Kommunikation zu unseren künftigen Präsidenten zu haben, wenn wir echten Wandel wollen." In einem weiteren Tweet postete West lediglich "#2024" - in acht Jahren wird wieder ein US-Präsident gewählt.

Im November war der Rapstar mit seiner Unterstützung für Trump angeeckt. Auf einem Konzert in San Jose sagte er, er habe nicht gewählt, aber wenn, dann hätte er ihm seine Stimme gegeben. Bei anderen Auftritten hatten sich Fans beklagt, dass der Star, statt zu singen, vor allem seine Weltanschauung darlegte. Er sagte schließlich den Rest seiner "Saint Pablo"-Tournee ab.

apr/Reuters/AP
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