Lagerfeld zu Kardashian Selbst Schuld!

Kim Kardashian wurde in Paris ausgeraubt - und nun von Karl Lagerfeld kritisiert. Wer mit seinem Reichtum so herumprahle, müsse sich nicht wundern, sagte der Modezar.

AFP

Nach dem Raubüberfall auf Kim Kardashian in Paris hat Modedesigner Karl Lagerfeld das US-Starlet dafür kritisiert, derart leichtsinnig mit ihrem Schmuck zu protzen. "Man kann nicht seinen Reichtum so zur Schau stellen und sich dann wundern, wenn andere etwas davon abhaben wollen", sagte Lagerfeld.

Der Reality-Star war zur Fashion Week nach Paris gereist und dort in der Nacht zum Montag in ihrer Luxusresidenz überfallen worden. Die Räuber erbeuteten Schmuck im Wert von etwa neun Millionen Euro. Darunter soll auch ein funkelnder Ring sein, mit dem Kardashian erst wenige Tage zuvor auf Instagram angegeben hatte.

������

Ein von Kim Kardashian West (@kimkardashian) gepostetes Foto am

Lagerfeld fürchtet, dass der Überfall auf das TV-Sternchen dem Ruf der französischen Hauptstadt schaden könnte. "Ich denke, dass das sehr schlecht für das Image von Paris ist", sagte der künstlerische Direktor von Chanel und Wahl-Pariser.

Noch am Montag hatte er ihr im Netz eine aufmunternde Botschaft zukommen lassen. "Liebste Kim, wir sind alle bei dir", hieß es auf einem handgeschriebenen Schild, das Lagerfeld im Instagram-Profil des "V Magazine" in die Kamera hielt.

Doch nun kritisierte er die 35-Jährige für ihren Leichtsinn: "Wenn man so berühmt ist und seinen Schmuck im Internet zeigt, geht man in Hotels, in denen sich niemand den Zimmern nähern kann", sagte der deutsche Modeschöpfer. Der Polizei zufolge gab es allerdings einen Nachtwächter im Hotel, der von fünf unbekannten Tätern in Polizeijacken überwältigt worden war.

Unterdessen kamen neue Details zu dem Überfall ans Licht: Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, gelang es Kardashian, sich selbst zu befreien und ihren Leibwächter anzurufen, nachdem die Räuber sie mit Klebeband gefesselt und geknebelt und ins Badezimmer gesperrt hatten. Den Angaben zufolge war ihr Bodyguard nicht im Gebäude, sondern mit ihrer Schwester in einem Nachtklub unterwegs.

jal/dpa/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.