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Kate McKinnon Ein Abschied von der Erde mit Aliens

aus DER SPIEGEL 22/2022
Foto: APRESS / IMAGO

Sie spielte schon den Wiki­Leaks-­Gründer Julian Assange, den Sänger Justin Bieber, Hillary Clinton und die Richterin Ruth Bader Ginsburg: In der Comedy­show des US-Senders NBC »Saturday Night Live« (SNL) hat Kate McKinnon, 38, mit ihren Imitationen von Menschen aus Politik und Popkultur das amerikanische Publikum begeistert, viele der Clips ihrer Auftritte wurden via Social Media auch in Deutschland bekannt. Nun verabschiedete sich die Komikerin nach zehn Jahren von »SNL«. In der Eröffnungssequenz ihrer letzten Sendung gab sie zum letzten Mal eine ihrer vielen wiederkehrenden Figuren: Colleen Rafferty, die von Außerirdischen entführt wurde und die NSA-Agenten beim Verhör mit ausufernden Anekdoten über ihren Unterleib kirre macht. Am Ende des aktuellen Sketches meldet sich Colleen freiwillig, um mit einer Gruppe Aliens die Erde zu verlassen: »Nun, Erde. Ich liebe dich. Danke, dass ich eine Weile bleiben durfte«, sagt eine sicht-bar gerührte McKinnon zum Abschied. Tatsächlich wird sie dem Erdenpublikum höchstwahrscheinlich erhalten bleiben: Auch wenn ihre nächsten Projekte noch nicht völlig feststehen, ist McKinnon auch als Schauspielerin bekannt – im Reboot von »Ghostbusters« spielte sie zum Beispiel an der Seite ihrer ehemaligen »SNL«-Kolleginnen Kristen Wiig und Leslie Jones. Es wird außerdem gemunkelt, dass sie in dem Film »Barbie« von Regisseurin Greta Gerwig Teil des Ensem­bles sein wird. Welche Rolle sie genau übernehmen soll, scheint hingegen noch nicht bekannt zu sein.

ipp
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