Kevin Costner über Prinzessin Diana "Werden wir eine Kussszene haben?"

Nach dem großen Erfolg des Films "Bodyguard" plante Kevin Costner eine Fortsetzung. Die weibliche Hauptrolle an seiner Seite sollte Prinzessin Diana übernehmen - sie willigte ein, hatte aber auch Bedenken.

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Manchmal braucht es nicht viele Zutaten, um die Herzen der Kinogänger zu gewinnen: Eine bedrohte Sängerin trifft auf einen mutigen Bodyguard, ein Knistern liegt in der Luft, die Rollen sind natürlich hochkarätig besetzt. Und schon landet man einen Filmhit. An der Seite von Kevin Costner gelang Whitney Houston in "Bodyguard" 1992 der Durchbruch als Schauspielerin. Der Hit aus dem Film, "I Will Always Love You", wird auch nach fast 30 Jahren noch spätabends auf Partys geschmettert. Hauptdarsteller Costner hat jetzt erzählt, wie er eine Fortsetzung des Films mit einer potenziellen, royalen Besetzung besprach.

In einem Interview mit PeopleTV sagte der Schauspieler, dass Prinzessin Diana Interesse gezeigt habe, eine Rolle - ähnlich zu der von Whitney Houston - in einer Fortsetzung zu übernehmen. Ihre Ex-Schwägerin Sarah Ferguson habe den Kontakt zwischen Costner und Diana vermittelt.

Diana habe zugestimmt, dass Costner einen Film schreibe, der sich an ihr in der Hauptrolle orientiere. Dennoch habe sie laut dem Hollywoodstar einige Bedenken gehabt.

Costner erinnere sich noch, dass sie "unglaublich süß" am Telefon gewesen sei. Sehr respektvoll habe Diana ihn gefragt: "Werden wir eine Kussszene haben?"

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Kevin Costner über "Bodyguard"-Fortsetzung: Bedenken einer Prinzessin

"Sie war nervös, weil ihr Leben sehr beherrscht war", sagte der Schauspieler. Er habe ihr geantwortet: "Ja, es wird ein bisschen was davon geben." Aber man könne das so angehen, dass es für sie in Ordnung sei.

Bereits 2012 hatte Costner in einem Interview von der potenziellen Kooperation gesprochen. In der Fortsetzung sollte sein "Bodyguard"-Charakter Frank Farmer die Prinzessin vor Paparazzi und Stalkern beschützen. Das Skript für die Fortsetzung habe er im August 1997 erhalten, sagte er, einen Tag vor Dianas Autounfall.

Die Prinzessin war im Alter von 36 Jahren in Paris tödlich verunglückt. Auch der Fahrer und Dianas damaliger Lebensgefährte, der ägyptische Unternehmer Dodi Al-Fayed, kamen dabei ums Leben. Das Auto war mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler in einem Tunnel geprallt.

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