Juso-Chef bei Tinder "Ich finde es eine Frechheit, dass Sie sich hier als Kevin Kühnert ausgeben!"

Kevin Kühnert gibt private Einblicke: In einem Podcast spricht der SPD-Politiker über "absurde" Tinder-Erfahrungen - und sein Badewannen-Ritual.

Kevin Kühnert: "Ich hab ein Faible für ARD-Vorabendserien"
Jens Schlueter/ Getty Images

Kevin Kühnert: "Ich hab ein Faible für ARD-Vorabendserien"


Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert gehört nicht gerade zu den Politikern, die sich über mangelnde mediale Öffentlichkeit beschweren können. In dem Podcast "Deutschland3000 - 'ne gute Stunde mit Eva Schulz" hat der 30-Jährige sich jetzt einmal nicht zu Steuern, der Großen Koalition oder dem Sozialismus geäußert, sondern Einblicke in sein Privatleben gegeben.

So erzählt er etwa, dass er trotz seiner politischen Karriere weiterhin Tinder nutzt. "Ich hätte es so absurd gefunden, mich derart in meiner persönlichen Lebensgestaltung einzuschränken", sagt er. Allerdings erlebe er bei der Dating-App nun auch "absurde Situationen". Andere Nutzer würden ihm zum Beispiel schreiben: "Ich finde es eine Frechheit, dass Sie sich hier als Kevin Kühnert ausgeben!"

Er müsse dann auf einen Trick zurückgreifen, um seinem Chatpartner zu beweisen, dass er wirklich Kevin Kühnert sei. Er schreibe dann etwa: "Hey, schau mal auf meinen Twitter-Account. Ich setze mal für die nächsten fünf Minuten einen Punkt hinter meinen Namen."

Außerdem spricht Kühnert über sein "Badewannen-Ritual", mit dem er in seiner - vermutlich knappen - Freizeit abschaltet: "Wenn ich mal richtig Zeit habe und mich entspannt da rein lege, dann guck ich eine Folge 'In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte' an." Die Liebe zu seichten Serien stammt offenbar aus Kühnerts Kindheit: "Ich hab ein Faible für ARD-Vorabendserien", sagt er. "Das ist mein Ritual mit meiner Mutter zusammen gewesen, ich bin groß geworden mit 'Marienhof und 'Verbotene Liebe' in der ARD - das war dieser ganze Schnulz, der da immer im Vorabend lief."

Kevin Kühnert ist seit 2017 der Bundesvorsitzende der Jusos. Inzwischen wird der 30-Jährige sogar als SPD-Chef gehandelt.

bbr

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