Boyband One Direction: Immer Ärger mit den Drogen
Einwanderungsbehörde gegen Boyband "Es geht um die Drogen"
Manila - Sie sind jung, sie sind beliebt - und manchmal leben die Jungs der britischen Boyband One Direction den alten Rockertraum, in dem sich zur Musik und zum Sex die Drogen gesellen. Im vorigen Jahr tauchte im Netz ein Video auf, in dem die Sänger Zayn Malik und Louis Tomlinson während einer Südamerika-Tournee im Auto kiffen. Und kichern und quatschen und blödeln.
Ein Vorfall, den man sich auf den Philippinen ganz genau gemerkt hat. Bevor die Band am Wochenende zwei Konzerte geben darf, verlangte die Einwanderungsbehörde von Malik und Tomlinson eine Sicherheit: Beide sollten etwa 5000 Dollar hinterlegen für den Fall, dass sie erneut beim illegalen Drogenkonsum erwischt werden. Es gehe darum, die öffentlichen Interessen zu wahren, erklärte eine Sprecherin der Behörde.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP hat der Produzent das Pfand bereits hinterlegt.
Noch nicht entschieden ist über den Antrag einer Anti-Drogen-Gruppe, die per einstweiliger Verfügung erreichen will, dass sich alle Bandmitglieder einem Drogentest unterziehen. "Wir sind nicht gegen One Direction", sagte die Anwältin der Organisation. Man sei aber in Sorge wegen des Einflusses der Band auf die heimische Jugend. "Es geht um die Drogen."
Die fünf Sänger von One Direction fanden sich 2010 bei der Castingshow X Factor, bei der sie zunächst einzeln angetreten waren.
Nach dem Joint-Video im vorigen Jahr leistete Bandkollege Liam Payne stellvertretend Abbitte. "Ich liebe meine Jungs, und vielleicht sind die Dinge etwas schiefgelaufen, ich entschuldige mich dafür", schrieb er damals auf Twitter. Alle seien erst in den Zwanzigern, und "in diesem Alter machen wir alle Dummheiten."