Nach sieben Jahren Ehe Kim Kardashian reicht Scheidung von Kanye West ein

Das war's für Kimye: Das glamouröseste Prominenten-Ehepaar der USA, Kim Kardashian und Kanye West, lässt sich scheiden. Letzte Maßnahmen zur Rettung der Beziehung blieben offenbar ohne Erfolg.
Kanye West und Kim Kardashian in New York (Bild von Mai 2019)

Kanye West und Kim Kardashian in New York (Bild von Mai 2019)

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ANGELA WEISS / AFP

US-Reality-Star Kim Kardashian will sich nach sieben Jahren Ehe von Rapper Kanye West trennen. Der Scheidungsantrag sei am Freitag beim Superior Court in Los Angeles eingegangen, teilte eine Mitarbeiterin des Gerichts der Nachrichtenagentur dpa mit. Kardashians Sprecherin, Christy Welder, hatte der US-Zeitung »USA Today« zuvor bestätigt, dass der Antrag gestellt worden sei.

Der Fernsehsender Fox News hatte berichtet, dass Kardashians Anwältin Laura Wasser die Scheidungspapiere bei den zuständigen Behörden eingereicht habe. Die Hollywoodzeitschrift »Variety« hatte ebenfalls Gerichtsquellen zitiert, die die Einreichung der Unterlagen am Freitag bestätigten.

Krisengerüchte und Eheberatung

Anfang Januar hatten US-Medien bereits von der Trennung Kardashians und Wests berichtet. Demnach unterzogen die beiden sich einer Eheberatung.

Die 40-jährige Kardashian und der 43-jährige West hatten im Mai 2014 geheiratet. Die beiden haben vier Kinder: die siebenjährige North, den fünfjährigen Saint, die dreijährige Chicago und den fast zwei Jahre alten Psalm.

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Gerüchte über Krisen in der Ehe des Paars gegeben. In den vergangenen Monaten soll West bereits im US-Bundesstaat Wyoming gelebt haben, seine Frau und die Kinder hingegen in Kalifornien.

Kardashian ist aus der Reality-TV-Serie »Keeping Up with the Kardashians« bekannt und hat eine riesige Fangemeinde in den Onlinenetzwerken.

West ist außer als Rapper und Musikproduzent auch als Unternehmer erfolgreich und mischt seit Jahren in der Modebranche mit. Zuletzt kandidierte er bei der US-Präsidentschaftswahl, kam jedoch nur auf knapp 60.000 Stimmen. West leidet nach eigenen Angaben unter einer bipolaren Störung. Menschen mit bipolarer Störung leiden unter extremen Stimmungsschwankungen. Sie erleben sowohl manische Phasen euphorischer Stimmung als auch tiefe Depressionen.

ngo/dpa/afp
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