Kim Kardashian über Raubüberfall "Ich bin dankbar für diese Erfahrung, obwohl sie schrecklich war"

Diese Nacht in Paris veränderte ihr Leben. Im Gespräch mit dem Schauspieler Alec Baldwin über die Folgen des Raubüberfalls sagt Kim Kardashian: Bis heute beeinflusse sie der Vorfall.

AP

Sie wurde mit einer Waffe bedroht, gefesselt, eingesperrt und ausgeraubt. Vor zwei Jahren überfielen Räuber Kim Kardashian. Wie die dramatischen Minuten in einer Pariser Luxusresidenz sie veränderten, hat der Reality-TV-Star nun in einem Interview erzählt.

"Für mehr als ein gutes Jahr hätte ich mich fast selbst verloren", sagte Kardashian in der neuen Talkshow von Schauspieler Alec Baldwin, wie mehrere Medien unter anderem "Entertainment Online" berichteten. Sie sei nach dem Raubüberfall zwar nie depressiv gewesen, aber "ich war nicht motiviert, aufzustehen und so zu arbeiten wie zuvor. Es hat mich erschüttert."

Nach dem Vorfall habe sie eine Menge über sich gelernt, sagte die 37-Jährige. Früher habe sie sich darüber definiert, wie viel sie besitze. Nun hätten sich ihre Ansichten und ihr Leben verändert.

"Ich bin dankbar für diese Erfahrung, obwohl sie schrecklich war", sagte Kardashian. Durch den Überfall habe sie zu sich selbst zurückgefunden. Vorher habe sie in einer Blase gelebt.

Damit mein Kardashian offenbar auch ihr Verhalten in den sozialen Netzwerken. Der Raub habe ihr die Augen geöffnet, sodass sie ihre Postings auf Plattformen wie Instagram überdachte. Heute veröffentliche sie Fotos und Videos erst, nachdem sie den Ort des Geschehens wieder verlassen habe.

Der Reality-TV-Star war Anfang Oktober 2016 während der Fashion Week in einer Pariser Luxusresidenz von maskierten Räubern überfallen worden. Die Täter erbeuteten dabei Schmuck im Wert von mehreren Millionen Euro. Nach dem Überfall hatte sich Kardashian, die ihre Fans über die sozialen Medien sonst ständig an ihrem Privatleben teilnehmen ließ, drei Monate lang nicht öffentlich geäußert.

Der Vorfall in Paris hat aktuell für einen ehemaligen Mitarbeiter Kardashians Konsequenzen. So berichten mehrere Medien, dass ihre Versicherung den ehemaligen Bodyguard Pascal Duvier verklage. Der Versicherungskonzern fordert laut Klageschrift rund 6,1 Millionen Dollar, weil er "fahrlässig" gehandelt habe.

sen



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