Raubüberfall in Paris Verdächtige im Fall Kardashian gefasst

Im Oktober wurde Kim Kardashian in Paris Opfer eines Raubüberfalls. Nun hat die Polizei mehr als ein Dutzend Tatverdächtige festgenommen - offenbar entkamen einige jedoch in Polizeiuniformen.

Kim Kardashian
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Kim Kardashian


Die französische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Raubüberfall auf US-Star Kim Kardashian mindestens 15 Verdächtige festgenommen. Die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf Polizeiquellen, 16 Festnahmen seien im Raum Paris und Umgebung erfolgt. Bei Durchsuchungen in der Region Paris und im Süden des Landes am Montagmorgen seien auch Geld und Dokumente sichergestellt worden.

Dem französischen Sender Europe 1 und RTL zufolge wurden lediglich 15 Verdächtige gefasst. RTL berichtet zudem, einige Tatverdächtige seien verkleidet als Polizisten auf Fahrrädern oder zu Fuß entkommen. Weitere Details über die Festnahmen wurden bisher nicht bekannt.

Die Operation leitete die Polizei-Spezialeinheit BRB, die unter anderem für Ermittlungen bei bewaffneten Raubüberfällen zuständig ist. Ihr gingen Ermittlungen voraus, bei denen DNA-Spuren vom Tatort ausgewertet wurden. "Eine der Spuren passt zu einer Person, die wegen Einbrüchen polizeibekannt ist", sagte ein Ermittler. Der Mann gelte als große Nummer im Kriminellenmilieu.

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Der Reality-TV-Star war Anfang Oktober in einer Pariser Luxusresidenz von maskierten Räubern überfallen worden. Die Täter erbeuteten dabei Schmuck im Wert von etwa neun Millionen Euro. Nach dem Überfall hatte sich Kardashian, die ihre Fans über die sozialen Medien sonst ständig an ihrem Privatleben teilnehmen ließ, drei Monate lang nicht öffentlich geäußert.

Erst seit Kurzem ist Kardashian wieder auf Twitter und Instagram aktiv, vor wenigen Tagen sprach sie zum ersten Mal öffentlich über den Einbruch. In einem Werbetrailer für ihre Reality-Serie "Keeping up with the Kardashians" berichtete sie unter Tränen, wie sie sich fühlte, als Räuber sie in einer Pariser Luxusresidenz überfielen, fesselten und sie ausraubten. "Sie werden mir in den Rücken schießen!", habe sie damals gedacht. Und: "Es gibt keinen Ausweg."

mxw/dpa/Reuters/AFP



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