Kind der französischen Justizministerin Vier Männer und ein Baby

Dass Zohra, die Tochter der französischen Justizministerin Rachida Dati, einen Vater hat, steht außer Frage. Nur: Wer ist es? Die Liste der potentiellen Erzeuger wird immer länger - die der Dementis auch.

Paris - Keiner will der Vater sein: Das Baby der französischen Justizministerin Rachida Dati hat offiziell immer noch keinen Papa, und die Spekulationen reißen nicht ab. Der jüngste Neuzugang in der Reihe prominenter Politiker, die öffentlich die Vaterschaft von Datis Tochter Zohra dementiert haben, ist der Staatsanwalt von Katar.

Ali Bin Fetais al-Merri habe sich in einem Schreiben an die französische Botschaft in Katar gewandt, berichtete die Zeitung "Le Figaro" am Donnerstag. Er war in einem kürzlich in Frankreich erschienenen Buch über Dati als möglicher Erzeuger genannt worden. Unterdessen schürt Dati selbst mit kleinen Randbemerkungen die Spekulationen.

"Zohra beruhigt sich am besten in den Armen ihres Papas", soll sie kürzlich zu einer Abgeordneten gesagt haben, berichtete das Klatschblatt "Paris Match". Und einer Ministerin soll sie anvertraut haben, dass der Vater ihrer Tochter sich bereits ein zweites Kind wünsche. Die 43-Jährige hatte Anfang Januar ihr erstes Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Fünf Tage später verließ sie die Klinik und nahm noch am selben Tag an einer Kabinettssitzung teil.

Französische Medien spekulieren seit Bekanntwerden der Schwangerschaft über mögliche Väter. Im Gespräch ist unter anderem François Sarkozy, der jüngere Bruder des Präsidenten Nicolas Sarkozy, der sie auf der Wochenstation besucht hatte. Offiziell dementiert haben bisher der spanische Ex-Ministerpräsident José María Aznar und der französische Sport-Staatssekretär und frühere Rubgy- Nationaltrainer Bernard Laporte.

Dati soll - gegen ihren Wunsch - die Regierung im Juni verlassen, um für die Europawahl zu kandidieren. Angeblich strebt sie 2014 das Pariser Bürgermeisteramt an.

han/dpa
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