Kinohit "Twilight" Geschasste Schauspielerin zeigt sich "zutiefst verletzt"

Böse Überraschung für Rachelle Lefevre: Die Schauspielerin stand für den Kinohit "Twilight" und dessen Fortsetzung vor der Kamera. Vor dem dritten Teil der Vampir-Saga wurde sie jedoch geschasst - und reagiert mit Unverständnis auf die Entscheidung der Filmfirma.


Los Angeles - Die Verfilmung der Vampir-Trilogie von Autorin Stephenie Meyer ist ein äußerst lukratives Geschäft - allein der erste Teil der Saga, "Twilight", spielte weltweit rund 400 Millionen Dollar an den Kinokassen ein. Der zweite Teil ist bereits abgedreht, der dritte, "Eclipse", in Planung.

Fans der Blutsauger-Romanze müssen dabei jedoch eine Umbesetzung in Kauf nehmen: Die Rolle der Victoria wird künftig nicht mehr von Rachelle Lefevre gespielt. Die 30-Jährige wurde vielmehr überraschend vom Projekt geschasst und soll im dritten Teil durch die gefragte Jungschauspielerin Bryce Dallas Howard ersetzt werden, Tochter des Regisseurs Ron Howard ("Angels and Demons").

Dass Lefevre durchaus verbissen reagiert, überrascht kaum. In einer Stellungnahme drückte sie Erstaunen, Unverständnis und tiefe Betroffenheit über die Entscheidung der Produktionsfirma Summit Entertainment aus, die den Schritt mit überlappenden Filmverpflichtungen Lefevres begründet hatte: "Ich bin völlig verblüfft", zitiert das Magazin "People" aus der Stellungnahme Lefevres. "Ich fühlte mich der 'Twilight'-Saga doch voll und ganz verpflichtet."

Sie habe sogar "zahlreiche andere Filmangebote" ausgeschlagen, um für die "Ecplipse"-Verfilmung zur Verfügung zu stehen. "Ich bin zutiefst verletzt von der Summit-Entscheidung, ohne mich weiterzumachen, und sehr traurig, dass ich die Victoria nicht weiterhin darstellen darf."

Was am Vampir-Ruhm allerdings so großartig sein soll, vermag zumindest Hauptdarsteller Robert Pattinson nicht mehr nachzuvollziehen. Der 23-Jährige avancierte in der Rolle des verliebten Blutsaugers Edward Cullen zum Teenie-Sexsymbol - und hat den Rummel inzwischen satt. Er wünsche sich mehr Respekt und Distanz von seinen weiblichen Fans, jammerte der Brite in einem Interview. Wenn sich ihm zum Beispiel, wie jüngst in Chicago geschehen, junge Frauen mit eigens blutig gekratzten Hälsen näherten, finde er dies einfach nur "eklig".

pad



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