Kirsten Dunst "Ich wurde von meiner Branche nie anerkannt"

Nicht genug Nominierungen für Preise, zu viele Verrisse: Kirsten Dunst blickte in einem Interview auf ihre Karriere zurück - und sagt, sie sei enttäuscht.

Kirsten Dunst bei einer Premiere in Hollywood im August: "Ich habe viele Enttäuschungen erlebt"
Matt Winkelmeyer/ Getty Images

Kirsten Dunst bei einer Premiere in Hollywood im August: "Ich habe viele Enttäuschungen erlebt"


Kirsten Dunst hat durchaus Preise gewonnen. Zum Beispiel den als beste Schauspielerin bei den Filmfestspielen in Cannes 2011. Für den Emmy wurde sie auch schon nominiert. Doch für die 37-Jährige zählt das offenbar nur bedingt: "Ich habe viele Enttäuschungen erlebt", hat sie nun in einem Interview mit dem Radiosender Sirius XM gesagt.

Sie sei nie für irgendetwas nominiert worden. Im nächsten Satz korrigierte sie sich selbst: Na gut, vielleicht zwei Mal für den Golden Globe. Dennoch: "Ich habe das Gefühl, dass den Leuten viele Dinge, die ich mache, erst später gefallen."

Beispiele? Der Film "Marie Antoinette" sei zuerst verrissen worden - jetzt gefalle er jedem. Gleiches gilt in ihren Augen für "Gnadenlos schön".

Dunsts Fazit: "Ich wurde von meiner Branche nie anerkannt." Sie frage sich, warum das so sei. Sie tue eigentlich alles, was nötig sei. "Es ist nicht so, dass ich unhöflich bin oder keine Werbung mache."

Kirsten Dunst im Film "Girls United" aus dem Jahr 2000
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Kirsten Dunst im Film "Girls United" aus dem Jahr 2000

Ihre Vermutung: "Vielleicht sehen sie in mir noch das Mädchen von 'Bring it on'". Der Film erschien in Deutschland unter dem Titel "Girls United", Dunst spielt in der Komödie eine Cheerleaderin.

Am Ende des Tages, sagt Dunst, zähle zwar nur die Arbeit. Sie sei intelligent genug, das zu wissen. "Aber manchmal sage ich mir: Es wäre schön, von meinen Peers gewürdigt zu werden."

jpz

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