Klatsch und Knatsch Abgesetzt

Taylor Swift litt unter dem Streit mit den Kardashians, Nicholas Cage will nicht mehr ausgehen - und Noel Gallagher teilt wieder gegen seinen Bruder aus. Die Promimeldungen der Woche.

Evan Agostini/ AP

Das Mitleid der Woche...

... gebührt Taylor Swift. Denn die US-Sängerin leidet offenbar immer noch unter den Erinnerungen an einen Konflikt aus dem Jahr 2016. Damals nannte Kanye West sie in einem Lied "Bitch" und die Ehefrau des Rappers, Kim Kardashian, beschimpfte die Musikerin auf Twitter als "Schlange".

Die Anfeindungen der Anhänger des Promipaars belasteten Taylor Swift offenbar lange. "Ich denke nicht, dass viele Menschen verstehen, wie es ist, wenn Millionen Menschen einen lautstark hassen", sagte Swift der "Vogue". Wenn Menschen einen absetzen wollten, wie eine Fernsehsendung, sei das eine sehr schlimme Erfahrung.

Der peinlichste Gast der Woche...

... ist: Dax Shepard. Nachträglich. Für eine Aktion vor ein paar Jahren. Der Schauspieler, so verriet es nun seine Ehefrau, die Schauspielerin Kristen Bell in einer Sendung, habe sich bei einem Essen ganz schön überdreht benommen. Mit am Tisch: Beyoncé Knowles und Jay-Z.

Ihr Mann sei ein großer Fan des Paars, erzählte Bell - und er habe die beiden deshalb vollgequatscht. Das sei so weit gegangen, dass der 44-Jährige sogar zu einem Reim angesetzt habe. Doch da sei Bell dann eingeschritten: "Dax, Dax, hör auf!"

Der Drückeberger der Woche...

…... ist Nicolas Cage. Nachdem Aufnahmen von dem Schauspieler öffentlich wurden, die ihn zeigen, wie er brüllend und mit offenbar wenig Freude in einer Bar sang, ärgert der 55-Jährige über die Clips - und will bald Konsequenzen ziehen.

"Ich bin an einem Punkt in meinem Leben", sagte er dem Magazin der "New York Times", "an dem ich nicht mehr ausgehen will." Er glaube nicht, dass er sich je wieder entspannen könne, schon gar nicht in einer Karaokebar. "Man ist zu verwundbar."

Die unappetitlichste Geschichte der Woche...

…... kommt von Elisabeth Moss. In der Serie "The Handmaid's Tale" ("Der Report der Magd") verkörpert die 37-Jährige eine Frau, die ein Kind auf die Welt bringt. Damit das Baby für die Geburtsszene auch wirklich neugeboren aussieht, verriet die Schauspielerin nun, wie die Maskenbildner am Set nachhalfen.

Mit Frischkäse und Marmelade sei das Baby eingeschmiert worden. Das ganze sei ziemlich unappetitlich gewesen, auch weil das Baby gestunken und laut geschrienen habe. Immerhin scheint sich auch dieser Aufwand für Moss gelohnt zu haben: Für ihre Rolle erhielt sie den Emmy als beste Hauptdarstellerin.

Die pseudo-heimlichste Hochzeit der Woche...

…... fand vor der italienischen Mittelmeerküste statt. Am vergangenen Wochenende feierten dort Heidi Klum und Tom Kaulitz ihre Vermählung. Die offizielle Bestätigung folgte am Montag auf dem Instagram-Account der Braut: "We did it", schrieb sie dort, "Mr. & Mrs. Kaulitz".

Der Ort des Geschehens - eine Luxusjacht - wurde von Paparazzi geradezu belagert, die versuchten, ein paar Fotos zu schießen. So wurde auch bekannt, dass das Brautpaar angeblich illegal in der berühmten Blauen Grotte gebadet haben soll und nun möglicherweise eine hohe Buße zahlen muss. Das dürfte aber nichts daran ändern, dass die Feiernden das Wochenende genossen haben.

Den Aufruf der Woche...

... formulierte Angelina Jolie. Die Schauspielerin, die sich seit Jahren für Frauenrechte und gegen sexuelle Gewalt engagierte, erklärt nun in einem Essay, warum "böse Frauen" eigentlich genau das Richtige tun: Schon immer würden Frauen als gefährlich angesehen, die gegen das rebellierten, was von der Gesellschaft als normal angesehen werde.

"Hätte ich in früheren Zeiten gelebt, hätte ich viele Male auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden können, weil ich einfach ich selbst war." Denn früher hätten Frau als Hexen gegolten, die ein unabhängiges Sexleben hatten, ihre Meinung zu Politik oder Religion äußerten oder sich anders kleideten. "Böse Frauen" seien auch heute lediglich solche, die der Ungerechtigkeit und des Missbrauchs überdrüssig seien.

Die Investition der Woche...

... gönnte sich Donatella Versace. Die Designerin hat für knapp fünf Millionen Euro die Luxusvilla "La Verbanella" am Ufer des Lago Maggiore im Norden Italiens gekauft. Das auch als "Villa Mondadori" bekannte Haus verfüge über rund 50 Zimmer, teilte das Immobilienunternehmen Engel & Völkers mit. Die Villa gehörte seit den Zwanzigerjahren der Verlegerfamilie Mondadori.

Zahlreiche Prominente übernachteten in dem Haus - etwa Zeichentrick-Pionier Walt Disney und Schriftsteller Ernest Hemingway. In der Mauer über dem Kamin verewigten sich die Schriftsteller Georges Simenon und Thomas Mann. Zu dem 1400 Quadratmeter großen Anwesen zählen den Angaben zufolge ein Pool und ein großer Garten. Das Haus verfüge über 20 Schlafzimmer und zwölf Badezimmer.

Die definitive Nicht-Versöhnung der Woche...

…... spielte sich zwischen Liam und Noel Gallagher ab, an deren Zwistigkeiten schon vor zehn Jahren ihre Band Oasis zerbrach. Nun hat Noel Gallagher dem "Guardian" ein Interview gegeben - und reichlich gegen seinen Bruder ausgeteilt.

So sagte der Musiker auf die Frage, wann er Liam zuletzt gesehen habe: "im Etihad-Stadion, als Manchester City vor drei Jahren Meister geworden ist. Immer, wenn ich ihn treffe, ist er sehr höflich, und man kann in seinen Augen sehen, dass er kurz davor steht, sich in die Hose zu machen."

In ähnlicher Manier äußerte sich Noel Gallagher über das kreative Schaffen seines Bruders: "Ich halte das für primitive Musik. Für primitive Menschen. Von einem primitiven Mann - der einem Haufen Songwriter primitive Aufträge gibt, die glauben, an einer Oasis-Sache beteiligt zu sein."

mxw/apr

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