Klitschko und Panettiere getrennt Kein Wille, kein Weg

Sie waren ein auffälliges Paar, der muskelbepackte Boxer und die zierliche Schauspielerin. Nun haben sich Wladimir Klitschko und Hayden Panettiere getrennt - obwohl sie "eine gute Zeit" hatten.

DPA

Hamburg - Manchmal geht es schneller als man denkt: Noch am Mittwoch wurde Hayden Panettiere in der "Gala" folgendermaßen zitiert: "Ich verbringe mehr Zeit in Hamburg als in Kalifornien." Die Wahlheimat ihres Lebensgefährten Wladimir Klitschko empfinde sie ebenfalls als Zuhause. Nur einen Tag später gab sein Management bekannt: Der Boxweltmeister und die Schauspielerin haben sich getrennt.

Zwei Jahre waren die beiden zusammen, sie waren ein auffälliges Paar. Er ist 35 Jahre alt, sie 21; er ist ein Hüne, muskelbepackt und 1,98 Meter groß, sie ist zierlich und misst nicht einmal 1,60 Meter; er lebt in Hamburg, sie in Kalifornien. "Wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Aber wir merken nun mehr und mehr, wie schwer es ist, eine Beziehung über zwei Kontinente hinweg aufrecht zu halten", wird Klitschko in der Mitteilung seines Managements zitiert. "Ich schätze Hayden als Mensch und Frau, und wir werden mit Sicherheit Freunde bleiben."

Auch Panettiere sagte demnach, man werde eng befreundet bleiben: "Obwohl wir entschieden haben, uns zu trennen, empfinden wir sehr viel Zuneigung und Respekt füreinander." Zuletzt hatte die Schauspielerin sich noch kämpferisch geäußert. "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg", sagte sie über die Fernbeziehung.

Panettiere wurde mit ihrer Rolle in der amerikanischen TV-Serie "Heroes" berühmt, derzeit ist sie im Horrorfilm "Scream 4" zu sehen. Auch ihr Ex will demnächst die Leinwand erobern: Am 16. Juni läuft bundesweit ein Film an, der das Leben von Wladimir und Vitali Klitschko dokumentiert.

Die beiden ukrainischen Boxer dominieren das Schwergewicht nach Belieben. Wladimir Klitschko, Kampfname "Dr. Stahlhammer", ist Weltmeister der Verbände IBF, WBO und IBO. Vitali, Kampfname "Dr. Eisenfaust", hält den Gürtel der WBC. Als einer der wenigen verbliebenen Herausforderer gilt der Brite David Haye, der am 2. Juli in Hamburg gegen Wladimir in den Ring steigt.

hut/dpa



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