Fotostrecke

Lady Gaga bei Oprah Winfrey: Leben mit Schmerzen

Foto: Jason Koerner/ Getty Images for Oprah

Talk mit Oprah Winfrey Lady Gaga wünscht sich offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen

Als Teenager wurde Lady Gaga nach eigener Aussage vergewaltigt, die Folgen beschäftigen sie noch heute. Vor Tausenden Zuschauern sprach sie erneut über das traumatische Erlebnis.

Eigentlich sollte es bei Oprah Winfreys neuem Showformat um Wellness gehen - und ums Abnehmen. Zum Auftakt ihrer US-Tournee hatte die US-Moderatorin dafür die Sängerin Lady Gaga eingeladen. Ein einfaches Gespräch wurde es aber nicht - denn die 33-Jährige wurde emotional.

"Ich wurde im Alter von 19 Jahren mehrfach vergewaltigt und habe, weil ich vergewaltigt wurde und das nicht verarbeitet habe, eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt", sagte die Sängerin bei der Show mit rund 15.000 Zuschauern.

Sie lebe außerdem mit Fibromyalgie. Die Krankheit verursacht chronische Schmerzen im ganzen Körper und führt zu Erschöpfung. Durch die Erfahrungen und ihre Krankheit habe sich auch ihr Blick auf die Welt verändert. "Wenn ich jemanden mit Schmerzen sehe, kann ich nicht wegschauen", so Gaga.

Die Medizin habe ihr jedoch geholfen. Sie appellierte an Betroffene, sich ebenfalls Hilfe zu suchen. "Viele Menschen haben Angst davor, Medikamente gegen psychische Krankheiten zu nehmen. Ich will, dass diese Stigmatisierung aufhört", sagte Gaga.

Ihre Krankheit begleitete sie indes auch auf der Bühne bei Oprah Winfrey. "Wenn ich hier mit euch sitze, habe ich Schmerzen von Kopf bis Fuß", sagte Gaga.

Winfrey zeigte sich von Gagas Offenheit später sehr beeindruckt. "Dein Wille, das Geschehene aufzuarbeiten, und deine Verwundbarkeit haben heute unsere Herzen geöffnet", schrieb Winfrey auf Instagram. In einem Video umarmte Winfrey die Sängerin nach der Show.

fek