Lady Gaga und Bradley Cooper Freunde fürs Leben

In Bradley Coopers Regiedebüt "A Star Is Born" spielt Lady Gaga die Hauptrolle. Bei der US-Premiere in Los Angeles sprachen beide über ihre Freundschaft.

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"Er ist ein wunderbarer Mensch, aber als Filmemacher ist er einfach spektakulär" - ihren Kollegen Bradley Cooper hat Lady Gaga auf der Premiere von "A Star Is Born" mit Lob überschüttet. Cooper gibt mit dem Film sein Regiedebüt, für Lady Gaga ist es die erste Kino-Hauptrolle.

Gaga spielt darin die junge Musikerin Ally, die von dem alternden Country-Star Jackson Maine entdeckt und über Nacht zum Star wird. Den Part des Jackson Maine übernimmt Bradley Cooper, der so in doppelter Funktion - als Regisseur und Schauspieler - mit Lady Gaga zusammenarbeitete.

Ihre Freundschaft habe den Ton für den Film gesetzt, sagte Gaga dem Magazin "People" auf der US-Premiere in Los Angeles. "Er sagt es mir im Film: 'Alles, was du tun musst, ist mir zu vertrauen'. Ich habe ihm die ganze Zeit vertraut. Er hat Sachen aus mir herausgeholt, von denen ich niemals gedacht hätte, dass ich sie hätte."

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Lady Gaga und Bradley Cooper: Lob und liebe Worte

Auch Cooper zeigte sich gegenüber "People" von Lady Gaga begeistert: "Ich habe eine Freundin fürs Leben gefunden. So großartig wie dieser Film ist, ich denke, dass ich diese Beziehung für immer mitnehmen werde, weil sie eine unglaubliche Person ist." Er sei sehr glücklich darüber, mit der Musikerin zusammengearbeitet zu haben.

Schon auf der Filmpremiere in Venedig sprachen Gaga und Cooper von ihrem guten Draht zueinander und liefen Hand in Hand zum roten Teppich. Der Funke soll gleich beim ersten Treffen übergesprungen sein. Damals aßen sie gemeinsam selbst gekochtes Essen von Lady Gaga: "Da war wirklich eine große Verbindung, dadurch, dass wir beide aus italienisch-US-amerikanischen Ostküstenfamilien kommen", hatte Cooper der "Variety" gesagt. Er hätte sich in ihr Gesicht und ihre Augen verliebt.

Für "A Star Is Born" nahm der aus "Hangover" bekannte Schauspieler Gitarren- und Gesangsunterricht. Auch Lady Gaga zeigt sich in dem Film von einer ungewöhnlichen Seite: Ihre Rolle Ally leidet unter Selbstzweifeln. Gaga sagte zu "People", sie habe vor ihrem Berühmtwerden immer an sich geglaubt. Allys Verletzlichkeit darzustellen, sei ihre größte Herausforderung gewesen.

Um das Gefühl nachzuempfinden, habe sie sich deshalb an ihre Schulzeit zurückerinnert: Sie sei damals gemobbt worden, andere Kinder hätten sich über ihre großen Träume lustig gemacht. Jetzt hat Gaga es auf die große Leinwand geschafft - "A Star Is Born" startet kommende Woche in den US-Kinos.

kko



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