Ex-NBA-Star Lamar Odom "Solange ich mich erinnern kann, bin ich von Sex besessen"

Er betrog seine damalige Frau Khloé Kardashian und kollabierte in einem Bordell: Der frühere Basketball-Star Lamar Odom hat seine Autobiografie geschrieben - und gibt darin an, sexsüchtig zu sein.

David Becker/Getty Images/AFP

Der frühere US-Basketball-Star Lamar Odom gibt in seiner Autobiografie Intimes preis: Der 39-Jährige, der mehrere Jahre mit TV-Sternchen Khloé Kardashian verheiratet war, spricht unter anderem das Thema Sexsucht an.

"Solange ich mich erinnern kann, bin ich von Sex besessen", schreibt Odom in dem Buch "Darkness to Light", aus dem das "People"-Magazin zitierte. Er habe mit über 2000 Frauen geschlafen, etwa mit Prostituierten und Striptease-Tänzerinnen.

Der Ex-Sportler schreibt auch, er habe Kardashian, 34, während ihrer Ehe immer wieder betrogen. "Ich war schockiert und es war mir peinlich. Ich hätte es gerne rückgängig gemacht, aber das kannst du nicht", sagte er in einem "People"-Interview. Er habe ein Problem gehabt.

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Lamar Odom: Ex-NBA-Star spricht über seine Sexsucht

Odom und die Schwester von Kim Kardashian hatten 2009 geheiratet, nur einen Monat nach ihrem ersten Treffen. Er wurde durch die Ehe zum festen Bestandteil des Reality-TV-Wahnsinns von "Keeping Up with the Kardashians" und des Ablegers "Khloé & Lamar".

Im Dezember 2013 reichte Khloé Kardashian nach vier Jahren Ehe erstmals die Scheidung ein. Die Abwicklung der Trennung verzögerte sich aber - offenbar weil Odom seine Unterschrift verweigerte. Im Juli 2015 unterschrieben beide den Antrag, nahmen ihn allerdings im Herbst wieder zurück.

Offenbar wollte Kardashian Odom nicht zusätzlich belasten, nachdem er in kritischem Gesundheitszustand in einem Bordell im US-Bundesstaat Nevada aufgefunden worden war. Laut dem Besitzer der Love Ranch war Odom am 10. Oktober 2015 in das Bordell gekommen und bezahlte 75.000 Dollar für einen viertägigen Aufenthalt in einer VIP-Suite und die Gesellschaft zweier Prostituierter.

Der Basketballer wäre damals beinahe an einer Überdosis gestorben. Dies habe ihn wachgerüttelt, sagte Odom.

wit/dpa



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