Urteil in London Ex-Model bekommt 62 Millionen Euro nach Scheidung

Christina Estrada ist Luxus gewöhnt. Das einstige Model des Pirelli-Kalenders lebte gut zehn Jahre mit einem Scheich zusammen. Nach der Trennung erstritt sie nun 62 Millionen Euro von ihm.

Christina Estrada
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Christina Estrada


Diese Scheidung ist richtig teuer: Ein saudi-arabischer Geschäftsmann muss seiner Ex-Frau 53 Millionen Pfund (62 Millionen Euro) zahlen. Ein entsprechendes Urteil fällte nun ein Gericht in London.

In dem Scheidungskrieg hatte das aus den USA kommende Ex-Model Christina Estrada ursprünglich sogar 196 Millionen Pfund (229 Millionen Euro) verlangt. Estrada hatte ihre Forderung unter anderem damit begründet, dass sie pro Jahr eine Million Pfund (1,1 Millionen Euro) für Kleidung brauche. "Ich war ein internationales Top-Model", hatte die 54-Jährige vor Gericht argumentiert. "Ich habe bisher dieses Leben gelebt. Es ist das, woran ich gewöhnt bin", sagte Estrada, die Anfang der Neunzigerjahre für den Pirelli-Kalender posierte.

Die Millionensumme zahlen muss der saudi-arabische Milliardär Scheich Walid Juffali, der seit 2001 mit ihr verheiratet war. Der 61-Jährige hatte sich ohne das Wissen seiner Ehefrau nach islamischen Recht von ihr scheiden lassen und 2012 eine 25-jährige Libanesin geheiratet - ebenfalls ein Model.

"Ich bin mir völlig bewusst, dass das spektakuläre Leben, das Walid und ich geführt haben, ein extremer Ausnahmefall ist", sagte Estrada und fügte mit Blick auf das Urteil hinzu: "Ich verstehe sehr gut, wie das in der Welt aufgenommen werden kann."

msc/AFP

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insgesamt 17 Beiträge
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FocusTurnier 08.07.2016
1. Leistungslohnes Einkommen
Und dafür benötigt die Dame das ganze Geld: "Um die Ernsthaftigkeit des Bedarfs zu untermalen, listeten ihre Anwälte ihn auf. Hier eine kurze Zusammenstellung. Sie braucht: * 62 Millionen Pfund für ein neues Haus * eine Million Pfund pro Jahr, um sich einzukleiden * 58.000 Pfund für Handtaschen, konkret: 23.000 für sechs Alltagstaschen und 35.000 Pfund für zehn clutch bags * 4000 Pfund für 15 Paar Sonnenbrillen, zwei Set Skribrillen, die sie für ihre Trips nach Gstaad in der Schweiz benötigt * 26.000 Pfund für ihr Handy * 247.000 Pfund hoch ist ihr jährlicher Bedarf für die Präsidentensuite im Pariser Hotel "Ritz", wo sie die Oktoberferien zu verbringen pflegt * 9400 Pfund kosten vier Flaschen Gesichtscreme, die sie pro Jahr verbraucht, pro Flasche entstehen ihr also Kosten in Höhe von 2350 Pfund * ein 55 Millionen Pfund teures Haus am Eaton Square, with a pool and a hot tub, würde sie nehmen, wodurch bei ihr aber ein Bedarf von 6,5 Millionen Pfund entstehen würde, um das Haus nach ihrem Geschmack umzudekorieren. " http://www.welt.de/vermischtes/article156764539/Die-Frau-die-26-000-Pfund-fuer-Handtaschen-braucht.html Ob ihr der Job Ihres (Ex-)Mannes auch wichtiger war, als ihr Eigener?
all-about-mindset 08.07.2016
2. Wen soll das
Denn interessieren? Beide wussten worauf sie sich einlassen = Geschaeftsmodell?
herrmüllermeierschmitz 08.07.2016
3. Beinahe alles...
...daran erscheint mir beschämend pervertiert. Was für eine Welt. Was für eine Welt.
gman87 08.07.2016
4.
Naja sie will halt ihren Mann ordentlich dissen, der sich heimlich ne jüngere geschnappt hat. Machen sie doch 200 Mio draus, Herr Richter :D
Malto Cortese 08.07.2016
5.
Leistung muß sich wieder lohnen.
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