London-Marathon Mann in Gorilla-Kostüm erreicht Ziel - nach sechs Tagen

Tom Harrison hat für den London-Marathon etwas länger gebraucht als die anderen Teilnehmer. Das hatte auch einen Grund: Er hat die Strecke auf allen vieren zurückgelegt. Nun ist er im Ziel angekommen.

REUTERS

Knapp eine Woche war der letzte Teilnehmer des London-Marathons unterwegs - nun hat auch er das Ziel erreicht. Tom Harrison hat die 42 Kilometer lange Strecke etwas anders zurückgelegt als die anderen Läufer: Er kroch im Gorilla-Kostüm auf allen vieren durch London.

Am vergangenen Sonntag war der Polizist mit den anderen Teilnehmern zusammen gestartet. Seine Aufmachung diente einem guten Zweck: Im Namen der Gruppe "The Gorilla Organization" wollte der 41-Jährige auf die bedrohte Tierart aufmerksam machen und Spenden einsammeln. Das ist ihm auch gelungen: Umgerechnet mehr als 29.000 Euro gingen bis Samstag auf seiner Fundraising-Website ein. Das Geld soll an die Tierschutzgruppe gehen.

Es war nicht das erste Mal, dass Harrison als "Mr Gorilla" auftrat. Er bestritt im vergangenen Jahr bereits einen Marathon im Gorilla-Kostüm, im Januar schwamm er in der Themse. Der London-Marathon war aber schon eine Herausforderung: "Das war manchmal schwierig, aber ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe", sagte Harrison. Die ersten beiden Tage habe er noch schiefe Blicke geerntet. "Aber am dritten Tag begannen die Leute zu hupen und zu klatschen", sagte Harrison.

kry/dpa



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albert.denter 29.04.2017
1. Marathon
habe auch sehr viele Marathons gelaufen. So aber noch nie. Gerade deshalb: KOMPLIMENT
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