Details aus Beziehung Madonna will Auktion von Tupac-Brief verhindern

Über die Beziehung zwischen Madonna und Tupac Shakur ist nur wenig bekannt. Jetzt soll ein Trennungsbrief des ermordeten Rappers versteigert werden. Die Pop-Queen zieht dagegen vor Gericht.

Madonna (Archiv)
REUTERS

Madonna (Archiv)


Madonna will eine Versteigerung von mehr als hundert persönlichen Objekten und intimen Erinnerungsstücken verhindern. Unter den Stücken befindet sich auch der Trennungsbrief des ermordeten Rappers Tupac Shakur.

In einem am Dienstag bei einem New Yorker Gericht eingereichten Antrag teilte die Sängerin mit, die Objekte seien von einer ehemaligen Freundin gestohlen worden, um daraus Profit zu schlagen. Die Versteigerung sollte am Mittwoch beginnen. Der zuständige Richter ordnete an, dass 22 Gegenstände aus der Auktion entfernt werden müssten.

Madonna war eigenen Angaben zufolge "schockiert", als sie in den Medien von der Auktion las. Viele der angebotenen Gegenstände müsse die Kunsthändlerin Darlene Lutz "ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung" an sich genommen haben, als sie ihr bei einem Umzug geholfen habe, teilte Madonna mit. Ein Sprecher von Lutz wies die Vorwürfe als haltlos zurück. Man wolle gerichtlich dagegen vorgehen.

Trennungsbrief für 350.000 Euro angeboten

Der Wert des Trennungsbriefs von Tupac Shakur aus dem Jahr 1995 wird auf umgerechnet fast 350.000 Euro geschätzt - bisher ist nur wenig über seine Beziehung mit Madonna bekannt. Als Grund für die Trennung gibt er in dem Schreiben an, seine Fans könnten es ihm übelnehmen, wenn herauskäme, dass er mit einem weißen Star zusammen sei. Zudem wirft er Madonna vor, ihn mit öffentlichen Aussagen verletzt zu haben. Ein Jahr später wurde der Rapper erschossen.

Unter den Gegenständen, deren Versteigerung Madonna verhindern will, befinden sich ein Brief an einen früheren Lover, Kassetten mit unveröffentlichter Musik sowie eine gebrauchte Haarbürste. Madonna befürchtet, dass daraus ihre DNA gewonnen werden kann.

"Die Tatsache, dass ich infolge meines Erfolgs möglicherweise Berühmtheitsstatus erlangt habe, heißt nicht, dass ich kein Recht auf Privatsphäre mehr habe", empörte sich die 58-Jährige.

brt/dpa/AP



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