Magersucht-Dementi "Ich möchte nicht gefeuert werden"

Sie gilt als Hollywoods Hungerhaken und beschrieb sich selbst einmal als "launisches Miststück". Doch nun schlägt Keira Knightley ungeahnt ernste Töne an und verbittet sich das Magersucht-Gerede: Es stehe doch so viel auf dem Spiel.


Los Angeles - "Diese Gerüchte könnten meine Karriere zerstören, denn wenn ich krank wäre, dann könnte ich keine Actionfilme drehen, die ich jetzt gerade mache. Ich möchte nicht gefeuert werden", sagte Knightley dem Branchendienst "FemaleFirst". Immer wieder wurde zuletzt in US-Zeitungen darüber spekuliert, ob die auffallend schlanke 23-Jährige möglicherweise unter Magersucht leide.

Knightley weist das nun entschieden zurück. Immerhin gilt im Fitness-Verrückten Hollywood, in dem der Körper so oft das einzige Kapital ist, eine derartige Erkrankung als unfein und vielleicht sogar als geschäftsschädigend.

Knightley, obschon natürlich vollkommen gesund, gab sich verständnisvoll: Sie habe einige Erfahrung mit Menschen, die unter Essstörungen litten. Ihre Großmutter und ihre Urgroßmutter seien davon betroffen gewesen, sagte sie und betonte gleichzeitig, sie wiederum sei ein großer Curry-Fan.

An ihrem perfekten Abend sitze sie mit einem würzigen indischen Gericht und einem Bier zu Hause, sagte die britische Schauspielerin. Ganz besonders liebe sie indisches Hühnchen mit Curry, Erbsen und Pilzen.

jdl/ddp



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