Mama-Mythos Zeitschrift zeigt Angelina Jolie beim Stillen

Sie sind eine junge Mutter, fühlen sich überfordert, gestresst und sind körperlich wie kosmetisch weit von ihrem Optimum entfernt? Tja, mit "Santa Angelina" Jolie kann eben nicht jede mithalten. Der Welt perfekteste Übermutter legt jetzt erneut Zeugnis ab von den ungetrübten Freuden des Mamaseins.

London - Man sieht ein wenig Haut, eine kleine, tastende Hand, eine glücklich lächelnde, entspannt wirkende Mutter. Es gibt wesentlich freizügigere Aufnahmen von Angelina Jolie, und doch hat sie es mit dieser wieder einmal geschafft, sich als mythische Supermama zu inszenieren.

Die Schauspielerin, die im Juli die Zwillinge Vivienne Marcheline und Knox Leon zur Welt gebracht hatte, landete auf dem Titel des US-Magazins "W" - ganz offensichtlich beim Stillen eines der Babys. Aufgenommen wurde das Bild von Brad Pitt persönlich, und vielleicht liegt darin das Geheimnis des Bild-Erfolges.

Im Magazin, das auf der Titelseite in großen Lettern mit weiteren Pitt-Fotos von Jolie wirbt, schwärmt die Schauspielerin - wieder einmal - ausführlich von ihrem Lebenspartner und ihrer Beziehung.

Eines von vielen Dingen, die sich durch Pitt in ihrem Leben verändert hätten, sei, dass sie zuvor niemals habe schwanger werden wollen.

"Ich hatte nie das Gefühl, dass es das Richtige wäre", sagte Jolie in dem Interview, aus dem "people.com" vorab zitierte. Dann aber habe sie Pitt mit ihren Adoptivkindern Maddox und Zahara erlebt und gewusst, dass er sie nie anders behandeln würde als ein leibliches Kind.

"Ich sah ihn einfach an und liebte ihn und war bereit." Heute würde sie die Erfahrung, Mutter zu werden, "für nichts in der Welt" eintauschen. "Es hat mich so viel über das Leben gelehrt." Und nun hätten sie drei weitere wunderbare Kinder, "die sonst nicht hier wären", sagte Jolie, die mit Pitt auch Sohn Pax adoptiert und die leibliche Tochter Shiloh hat. Auch körperlich fühle sie sich durch die Geburten - dank Pitt - heute sogar "noch sexier" als vorher. Er sei einfach "der richtige Mann".

Die Fotos hatte Pitt dem Bericht zufolge wenige Wochen nach der Geburt der Zwillinge aufgenommen. Um die Rechte an den ersten Aufnahmen der Babys, die schließlich Anfang August veröffentlicht wurden, war schon Wochen vor deren Geburt ein internationaler Bieterstreit entbrannt. Zeitungsberichten zufolge verkauften die Stars die Bilder für rund zehn Millionen Euro. Die Summe wollten sie komplett spenden, hieß es.

jdl/ddp

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