Manchester Prinz William besucht Terroropfer

Ein Selbstmordattentäter hat in Manchester 22 Menschen in den Tod gerissen. Er schlug ausgerechnet beim Konzert eines Teenie-Idols zu. Prinz William würdigte nun die Opfer und die Rettungskräfte.

Prinz William in Manchester
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Prinz William in Manchester


Der britische Prinz William hat in Manchester Rettungskräfte und junge Opfer des Bombenanschlags in Manchester besucht. Er lobte den Zusammenhalt der Stadt nach der Attacke.

Der Bombenanschlag am vergangenen Montag vor der Manchester Arena nach einem Konzert von Ariana Grande hatte 22 Menschen in den Tod gerissen. Unter den Opfern sind auch Kinder. 100 Menschen wurden verletzt. Es ist die schlimmste Terrorattacke in Großbritannien seit zwölf Jahren.

"Manchesters Stärke und der Zusammenhalt sind ein Vorbild für die Welt. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen", sagte Prinz William in einem Statement.

William gratulierte den Hauptverantwortlichen zu ihren "unglaublichen Erfolgen" im Umgang mit den Folgen der Attacke. Außerdem besuchte er die Hauptpolizeistation in Manchester. Dort lobte er den Mut der Polizisten im Einsatz.

Prinz William in der Manchester Cathedral
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Prinz William in der Manchester Cathedral

Er trug sich ebenfalls in das Kondolenzbuch in der Manchester Cathedral ein. Danach besuchte er einige Verletzte, die im Royal Manchester Kinderkrankenhaus behandelt werden.

In der vorherigen Woche hatte bereits Queen Elizabeth das Krankenhaus besucht. Sie verurteilte den Terroranschlag als "sehr boshaft" und sprach mit den Kindern und Teenagern, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Benefizkonzert am Sonntag

Am Sonntag findet ein Benefizkonzert in Manchester zu Ehren der Opfer statt. Ariana Grande hat das Konzert organisiert. Unter anderem sollen Miley Cyrus, Pharrell Williams, Katy Perry, Justin Bieber und Take That auftreten.

Die Tickets für das Konzert waren bereits nach sechs Minuten ausverkauft. Alle Konzertbesucher des Ariana Grande Konzerts, bei dem das Attentat geschah, bekommen kostenlose Tickets.

koe/Reuters



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