Mangelnder Austausch Spears' Anwälte werfen das Handtuch

Das wirft kein gutes Licht auf Mutter Britney Spears: Die Rechtsanwälte der US-Sängerin ersuchten ein Gericht in Los Angeles, von ihrer Aufgabe im Sorgerechtsstreit entbunden zu werden. Offenbar fanden Klientin und Anwälte in der Vergangenheit keine gemeinsame Sprache.


Los Angeles - Die Rechtsanwälte der Kanzlei "Trope and Trope" erklärten gestern, eine Zusammenarbeit scheitere an fehlender Kommunikation mit ihrer Klientin Britney Spears. Deswegen sei es "unmöglich", die Sängerin auch weiterhin zu vertreten.

Als ein weiterer Grund für die Trennung der Anwälte von Spears mag ihre Unzuverlässigkeit gelten. So sollte die Pop-Diva am 12. Dezember 2007 unter Eid vor Gericht aussagen, nahm den Termin aber nicht wahr, weil sie sich eigenen Angaben zufolge krank fühlte. Der Anwalt ihres Ex-Mannes Kevin Federline, Mark Vincent Kaplan, legte in einer darauffolgenden Anhörung fotografische Beweise vor, dass Spears noch am Abend des anberaumten Verhandlungstages offenbar gesund genug gewesen sei, um auszugehen.

Britney Spears und Kevin Federline streiten seit Monaten um das Sorgerecht für ihre Söhne, den einjährigen Jayden James und den zwei Jahre alten Sean Preston. Federline hat das Sorgerecht für die Kinder vorerst zugesprochen bekommen. Spears darf die beiden Jungen nur unter Aufsicht besuchen.

ala/AP



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