Margot Robbie über #MeToo "Ich sehe definitiv Veränderung"

Ein Jahr ist es her, dass sich 300 Hollywoodgrößen gegen Sexismus zusammenschlossen. Die Schauspielerin Margot Robbie hat nun in einem Interview Bilanz gezogen.

WireImage/ Roy Rochlin

"Liebe Schwestern" - so beginnt der Text, den Margot Robbie im Januar 2018 auf Instagram veröffentlichte. 300 mächtige Frauen aus Hollywood schlossen sich damals zusammen: Mit "Time's Up" setzten sie sich gegen sexuelle Belästigung von Frauen ein, nicht nur in der Filmindustrie. Es war eine der deutlichsten Reaktionen auf den Skandal um den Ex-Filmogul Harvey Weinstein. Dutzende Frauen werfen ihm Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung vor. Er bestreitet die Vorwürfe.

Nun, ein Jahr nach der Gründung von "Time's Up", hat Robbie darüber gesprochen, was die Initiative und die #MeToo-Bewegung erreicht haben. Dass sich etwas verändert hat, zeigt sich für Robbie auch in ihrer Arbeit: "Ich bewerbe gerade einen Film von einer Regisseurin", sagte sie in einem TV-Interview, die Zeitschrift "People" hat vorab einen Ausschnitt veröffentlicht. Robbie spielt eine der Hauptrollen in "Maria Stuart, Königin von Schottland" von Josie Rourke.

Gerade habe sie außerdem, so Robbie, die Dreharbeiten für einen weiteren Film beendet, in dem die meisten Hauptrollen von Frauen besetzt seien. Und sie bereite einen Film vor, in dem wieder eine Frau Regie führe - und der ein großes Budget habe. Es werde nicht mehr nur über Frauen im Film geredet, sondern auch in solche Projekte investiert. "Davon sehe ich jetzt mehr", sagte sie.

Inzwischen gehe es nicht mehr nur darum, Stoffe zu erzählen, die auch Frauen interessierten. "Der nächste Schritt war: 'Lasst uns Frauen diese Geschichten erzählen'", sagte Robbie. "Das braucht Zeit, aber ich sehe definitiv Veränderung."

jpz

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