Fußballprofi Mario Gomez soll mit Handy am Ohr geblitzt worden sein

Wegen zu hoher Geschwindigkeit und mit einem Handy am Ohr soll Mario Gomez geblitzt worden sein. Der VfB-Stürmer legte Einspruch ein. Zur Verhandlung ist er nun aber nicht erschienen.

Mario Gomez während eines Spiels gegen Fortuna Düsseldorf
RONALD WITTEK/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Mario Gomez während eines Spiels gegen Fortuna Düsseldorf


Mario Gomez hat juristischen Ärger: Er soll in einem Auto 14 km/h zu schnell und mit einem Handy in der Hand unterwegs gewesen sein. Der 33-Jährige bestreitet das und legte Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein. Zu der Verhandlung vor dem Amtsgericht Reutlingen ist er nun aber nicht erschienen.

Dem Gericht zufolge war der Stürmer des abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart auf der Bundesstraße 27 bei Walddorfhäslach im Kreis Reutlingen geblitzt worden. Gomez sollte dafür ein Bußgeld von 110 Euro zahlen. Außerdem droht ihm ein Punkt im Flensburger Verkehrssünderregister.

Der Fußballprofi hatte Einspruch eingelegt, den das Gericht nun ohne Verhandlung verwarf. Das teilte der Direktor des Amtsgerichts, Friederich Haberstroh, mit. Laut Gomez' Anwalt Achim Bächle ist die Person auf dem Bild der Radarfalle nicht Gomez. Weil der Stürmer dem Gerichtstermin fernblieb, kam es zu keiner Überprüfung.

Bächle zufolge konnte Gomez beim Training seines Vereins nicht fehlen. Beim Tabellendrittletzten der Fußball-Bundesliga sei derzeit "Land unter". Der Anwalt wolle mit seinem Mandanten nun überlegen, Rechtsbeschwerde einzulegen.

cop



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