Marissa Mayer Yahoo-Chefin ist schwanger - und will durcharbeiten

Marissa Mayer hat ein neues Projekt: Wohl im Dezember wird die Chefin des Internetkonzerns Yahoo Zwillinge zur Welt bringen. Ihren Job aber soll das nicht allzu sehr beeinflussen.

Marissa Mayer: Zwillinge im Dezember
REUTERS

Marissa Mayer: Zwillinge im Dezember


Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist erneut schwanger. Die 40-Jährige teilte bei Tumblr mit, sie erwarte eineiige Zwillinge. Der voraussichtliche Geburtstermin der Mädchen sei im Dezember.

Da die Schwangerschaft bisher ohne Komplikationen verlaufe und der Umbau des Internet-Konzerns in einer wichtigen Phase sei, wolle sie weitgehend durcharbeiten, schreibt Mayer.

Ähnlich ging sie schon bei der Geburt ihres ersten Kindes vor drei Jahren vor. Sie nahm damals den Chefposten bei Yahoo während der Schwangerschaft an. Nachdem ihr Sohn auf der Welt war, wurde ein Kinderzimmer neben dem Chefbüro eingerichtet.

Auf Tumblr schrieb Mayer: "Es gibt viel zu tun, für meine Familie und für Yahoo. Beides wird harte Arbeit erfordern."

Yahoo macht schon seit Jahren die scharfe Konkurrenz von Google und Facebook zu schaffen, die sich einen immer größeren Teil der Online-Werbeeinnahmen sichern, von denen auch Yahoo lebt. Mayer konnte bisher nicht entscheidend gegensteuern.

sms/dpa

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insgesamt 86 Beiträge
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Seite 1
auktorial 01.09.2015
1. Wow
eine echte Power Frau !!! von der Sorte sollte es mehr geben
pommbaer84 01.09.2015
2. Bevorzugte Behandlung
Als Konzernchefin ist es auch kein Problem ein Kinderzimmer neben dem Büro zu errichten und ggf zwei Erzieherinnen einzustellen für die Einzelbetreuung. Mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle, die nicht gerade Vorstand eines großen Konzerns sind, hat das doch überhaupt nichts zu tun.
schattenrose 01.09.2015
3. Mein Beileid
Leidtragende sind die Kinder, die schon im Mutterleib mit Stresshormonen zugepumpt werden!
anderermeinung 01.09.2015
4. als Chefin hat sie es natürlich leichter
- sie ist nicht auf das Verständnis oder die Empathie Anderer angewiesen. Insbesondere nicht derer, die außer Anwesenheit und Überstunden nicht viel zu bieten haben. Und Kinderbetreuung kann sie sich auch leisten. Jedenfalls ein gutes Beispiel.
babubo 01.09.2015
5. ja wow...
powerfrau ist sie mit Sicherheit. aber man muss es auch mal so sehn-nicht jedem wird ein Kinderzimmer neben dem Büro gebaut. Ich arbeite auch und hab 2 Kinder...aber ohne Oma wäre das undenkbar in meinem Fall.
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