Mega-Kinoabend Justin Bieber, der Leinwandheld

Ein echter Star schaut Filme im Privatkino. Ein Megastar mietet einen ganzen Saal. Für Justin Bieber ist beides eine Nummer zu klein: Beim lauschigen Kinoabend mit der Liebsten musste es eine 20.000-Plätze-Arena sein. Bei der Filmwahl bewies der Popstar dagegen Sinn für Romantik.

AP

Los Angeles - Als Teenie-Star hat man es nicht leicht. Auf Schritt und Tritt wird man von Paparazzi begleitet, an jeder Ecke von kreischenden Fans belagert. Da scheint es fast unmöglich, mit der Holden ein paar kuschelige Stunden im Kino zu verbringen. Es sei denn, man heißt Justin Bieber - und lässt seine Beziehungen spielen.

Normalerweise feuern im Staples Center in Los Angeles rund 20.000 Fans die Basketballer der Lakers an. In der vergangenen Woche jedoch war die Arena für den Teenie-Star reserviert. Nur mit Freundin Selena Gomez durfte es sich der 17-Jährige auf den Rängen bequem machen. Die Halle wurde kurzerhand zum gigantischen Lichtspielhaus umfunktioniert.

Doch was schaut der durchschnittliche Teenagermillionär von heute, wenn er die freie Wahl hat? Den neuesten Action-Blockbuster? Weit gefehlt. Laut der Klatsch-Site TMZ bewies Bieber auch bei der Wahl des Streifens Sinn für Romantik - und entschied sich für das Rührstück "Titanic" mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio.

Zahlen muss Bieber laut TMZ für die Aktion übrigens nichts. Das Management des Staples Center hatte ihm die Arena demnach als Dankeschön zur Verfügung gestellt, weil er bei seiner Konzerttour zuletzt dreimal dafür gesorgt hatte, dass sie ausverkauft war.

Zu dem romantischen Abend im Staples Center mochte sich der sonst so mitteilungsfreudige Bieber bisher nicht äußern. Dafür hatte er einen Tipp für potentielle Nachahmer parat: "Romantik ist noch nicht tot. Seid nett zu eurer Lady", twitterte der Kanadier vor kurzem.

jok



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