Megan Fox über ihren ältesten Sohn Soll er doch bunte Kleider tragen!

Was tun, wenn der eigene Sohn in knallbunten Kleidern zur Schule gehen möchte? Megan Fox beschäftigt diese Frage seit Längerem - vor allem wegen der Reaktionen von Mitschülern ihres Kindes.

Jonathan Leibson/ Getty Images

Jungs tragen blaue Pullover, Mädchen lieben rote Kleidchen? Mag sein, dass viele Erwachsene davon ausgehen - das heißt aber noch lange nicht, dass auch alle Kinder das so sehen.

Das zeigt zum Beispiel die Geschichte des ältesten Sohnes von Megan Fox. "Manchmal verkleidet er sich, und manchmal mag er es, Kleider zu tragen", sagte die 33-Jährige in der CBS-Sendung "The Talk" über Noah. Der Sechsjährige gehe häufig in schrillen Farben und ungewöhnlichen Outfits zur Schule - er interessiere sich eben für Mode.

Die Reaktionen seien jedoch nicht immer positiv, dabei besuche der Junge eine sehr liberale Schule in Kalifornien. Trotzdem gibt es Fox zufolge Mitschüler, die Noahs Auftritte abschätzig kommentierten: "Jungs tragen keine Kleider", würden sie sagen, oder: "Jungs tragen kein Pink."

Wie geht Noah damit um?

Neulich ging der Junge laut Fox mal wieder in einem schrillen Kostüm zur Schule: "Wie war es? Hat einer deiner Freunde etwas gesagt?", habe sie ihn später gefragt. Seine Antwort lautete demnach: "Als ich reinkam, haben mich alle Jungs ausgelacht, aber das ist mir egal, ich mag Kleider einfach zu sehr."

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Megan Fox als Mutter: "Ganz egal, was irgendjemand sagt"

Sie bemühe sich darum, Noah in dieser Haltung zu bestärken, sagte Fox: "Ich versuche ihm beizubringen, selbstbewusst zu sein - ganz egal, was irgendjemand sagt."

Fox und Brian Austin Green haben gemeinsam drei Kinder - den sechsjährigen Noah, den fünfjährigen Bodhi sowie Journey, drei Jahre alt. Ehemann Green hatte erst kürzlich verraten, dass er ursprünglich gar keine Beziehung mit der Schauspielerin gewollt habe: "Ich hatte gerade erst eine Beziehung beendet und war nicht auf der Suche", sagte der 46-jährige in einem Interview.

"Dann werde ich eben andere Männer treffen"

Green traf die damals 18-jährige Fox bei Dreharbeiten zu der Fernsehserie "Hope & Faith". "Ich habe sie immer wieder abgewiesen und meinte 'Ich will keine Beziehung'", sagte er. Erst als Fox gesagt haben soll "In Ordnung, dann werde ich eben andere Männer treffen", sei sich Green seiner Gefühle für seine heutige Ehefrau bewusst geworden.

Die beiden Schauspieler verlobten sich 2008, trennten sich 2009, dann folgte 2010 eine erneute Verlobung. 2015, da hatten sie bereits zwei Söhne, reichte Fox die Scheidung ein. Im Jahr darauf gab sie die Schwangerschaft mit Baby Nummer drei bekannt - seitdem ruht das Scheidungsverfahren, die beiden scheinen sich wieder zusammengerauft zu haben.

Green wurde berühmt als David Silver in "Beverly Hills, 90210", die heute 33-jährige Fox durch ihre Rolle in den ersten beiden "Transformers"-Filmen.

mxw

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insgesamt 6 Beiträge
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katj.steinb 20.09.2019
1. "Ich habe sie immer wieder abgewiesen ..."
Nette Story...Unser einer käme keine 100 m an eine Megan Fox heran ohne abgeblitzt zu werden und der Typ kann es sich leisten sie abzuweisen, unglaublich.
Analog 20.09.2019
2. Toll,
jetzt können sich Kinder mit 6 Jahren schon Selbstverwirklichung. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten...
ostanleger 20.09.2019
3. Warum nicht?
Zitat von Analogjetzt können sich Kinder mit 6 Jahren schon Selbstverwirklichung. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten...
Ich kann mich auch schon Selbstverwirklichung. Im Land der unbegrenzten Grammatik und Rechtschreibung. Aber davon ab: wie viele Menschen (auch kleine, im Volksmund Kinder genannt) können ihre Neurosen darauf zurückführen, dass ihnen untersagt wurde, sich so zu geben, wie sie sich sehen, wie sie fühlen? Megan Fox macht das einzig Richtige. Nur so kann man Menschen für das wertschätzen, was sie sind: einzigartig.
SamZidat 20.09.2019
4. Und wo ist jetzt das Problem?
Jo, der Junge darf mit sechs anziehen was er will - irgendwie sehe ich das Problem nicht. Daß es Menschen gibt, die seine Wahl unpassend finden, hat er offensichtlich ja schon gemerkt. Daß diese Menschen offensichtlich irrelevant sind, lernt er grade. Gut so. Denn ganz ehrlich: Warum sollte man sich um die Meinung von Menschen scheeren, die sich darüber aufregen, was ein sechsjähriges Kind anziehen will?
jiriki 20.09.2019
5. Ja, das soll sie unterstützen
Ich bin mit 22 jahren mal mit einer Rüschenbluse zur Uni gegangen - es waren Semesterferien und ich habe mich für eine Prüfung angemeldet. Warum auch nicht alle Schlagersänger und Fernsehmoderatoren hatten ähnliches Zeug an und ich wollte einfach etwas anderes ausprobieren. Keiner, den ich getroffen hatte, hatte etwas gesagt - soweit OK im konservativen schwäbischen Ulm der 80er Jahre. Nach den Semesterferien meinte dann ein Kommilitone: "Ich bin froh, dass Du wieder normal daherkommst". In weißem Unterhemd (T-Shirt) und lappriger Trainingshose war OK. Nun ganz so wild habe ich mich nie wieder angezogen, aber immer mal wieder ein wenig ausgefallen. Es wird wirklich Zeit, dass sich Jungs in der Mode genauso frei bewegen können, wie Mädchen - und unabhängig von religiöser Überzeugung , sexueller Ausrichtung oder ethnischer Herkunft. Gut so!!!
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