Gemeinnützige Organisation Meghan und Harry starten "Archewell"-Website

Bildungsprogramme und Gesundheitstipps: Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen mit einer neuen Organisation soziale Projekte angehen. Nun ist "Archewell" online erreichbar.
Prinz Harry und Herzogin Meghan (Archivbild): Soziale Projekte geplant

Prinz Harry und Herzogin Meghan (Archivbild): Soziale Projekte geplant

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Chris Jackson/ Getty Images

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben die Website für ihre gemeinnützige Organisation gestartet. Vor einem halben Jahr hatte das Ehepaar angekündigt, eine Organisation mit dem Namen "Archewell" für soziale Projekte zu gründen. Auf der schlicht gestalteten Seite archewell.com  werden Nutzer eingeladen, sich per E-Mail zu registrieren, um Neuigkeiten zu erfahren. Als Kontakt ist eine postalische Anschrift in Los Angeles angegeben.

Zudem ist auf der in Beige und Schwarz gehaltenen Website eine Definition des altgriechischen Wortes "Arche" als Quelle des Handelns und "Well" als reichhaltige Quelle oder Versorgung angegeben. Weitere Informationen sind auf der Internetseite bislang nicht verfügbar.

Nach früheren Berichten sind unter dem Dach der Organisation mehrere Projekte geplant, darunter Gruppen für emotionale Unterstützung und multimediale Bildungsprogramme. Auch Podcasts, Bücher und Filme könnten unter der neuen Marke vertrieben werden. Zusätzlich seien Initiativen mit Fokus auf Themen zu Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden angedacht.

Neues Zuhause in Santa Barbara

"Wir freuen uns darauf, 'Archewell' zu starten, wenn die richtige Zeit gekommen ist", teilte das Paar damals mit. Der Name kombiniere das altgriechische Wort für Stärke und Handlung mit dem Verweis auf "tiefe Ressourcen, auf die wir uns stützen müssen", hieß es weiter.

Harry, 36, und Meghan, 39, hatten sich Ende März vom britischen Königshaus losgelöst. Sie lebten zunächst in Kanada und zogen dann mit ihrem im Mai 2019 geborenen Sohn Archie nach Südkalifornien. In den vergangenen Wochen meldete sich das Paar von seinem Haus in Santa Barbara mehrmals in Videochats zu Wort.

Mit der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai sprachen sie kürzlich über Bildungschancen für Mädchen. Yousafzai zufolge gingen schon vor der Coronakrise fast 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule, durch die Pandemie sei die Ausbildung von weiteren 20 Millionen Mädchen gefährdet.

Herzogin Meghan sprach über ihre Besuche in Indien und Ruanda im Auftrag von Wohltätigkeitsorganisationen, bei denen sie die Ausbildungsnot von Mädchen erlebt habe. Das Privileg, eine Schule zu besuchen, werde oft als selbstverständlich angesehen, sagte sie.

Im September hatten Meghan und Harry US-Bürger dazu aufgerufen, bei der Präsidentschaftswahl im November ihre Stimmen abzugeben. "Alle vier Jahre hören wir dasselbe, dass dies die wichtigste Wahl unseres Lebens ist", sagt Herzogin Meghan. "Aber diese ist es wirklich", betonte sie mit Blick auf die Wahl am 3. November. Die gebürtige US-Amerikanerin, die als Kritikerin von Präsident Donald Trump gilt, hatte schon Mitte August bei dem Wahlaufruf der gemeinnützigen Organisation "When We All Vote" mitgemacht. 

wit/dpa
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