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Figur bei Madame Tussauds: Melania Trump, gewachst

Foto: HECTOR RETAMAL/ AFP

Neue Wachsfigur in New York Melania, die Schweigsame

Die Wachsfigur des US-Präsidenten in New York hat Gesellschaft bekommen: Melania Trump steht nun neben ihm. Enthüllt wurde die wächserne First Lady von einem, der ihr einst recht nahe war.

Ein eng anliegendes Kleid, die offenen Haare leicht gewellt, die Lippen geschürzt, die Augen leicht zusammengekniffen: Die amerikanische First Lady Melania Trump kann ab sofort aus nächster Nähe betrachtet werden - als Wachsfigur bei Madame Tussauds in New York. Vorgestellt wurde die wächserne Trump am Mittwoch von einem alten Bekannten: Ex-Präsidentensprecher Sean Spicer.

Der fand bei dem Pressetermin lobende Worte für die Gattin von Präsident Donald Trump: Melania sei eine "sehr fürsorgliche und anmutige Person", die oft unterschätzt werde, sagte Spicer. "Sie weiß wirklich, was Politisch los ist, was in den Medien los ist und kann wirklich kluge Ratschläge geben."

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Figur bei Madame Tussauds: Melania Trump, gewachst

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Spekulationen über Eheprobleme der Trumps wies der Ex-Sprecher zurück. "Ich denke schon, sie haben so ihre Momente, so wie alle Paare, aber sie ist eine großartige unterstützende Ehefrau", sagte Spicer. "Ich glaube, da ist eine wahre Liebe, und das ist das Wichtigste."

Spicer hatte seinen Job im Weißen Haus im vergangenen Juli aufgegeben, er wurde durch Sarah Huckabee Sanders ersetzt. Als Sprecher des Präsidenten hatte Spicer mehrfach für Irritationen und Spott gesorgt. Schon zu Beginn von Trumps Amtszeit hatte er behauptet, Journalisten hätten falsch über die Anzahl der Zuschauer bei Trumps Vereidigung berichtet. In der TV-Sendung "Saturday Night Live" wurde er in den folgenden Wochen immer wieder von Hollywoodstar Melissa McCarthy parodiert.

Video zu Sean Spicer: Denkwürdige Auftritte von Trumps Sprecher

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Die Enthüllung der Trump'schen Wachsfigur kam noch mit einer zusätzlichen Aktion daher: Das Museum hat Besucher aufgerufen, bei Twitter Botschaften zu verbreiten, die aus dem Munde der First Lady stammen könnten. Nach einer Vorauswahl sollen die besten dann auf einem eigenen Account namens "MT Melania Moments" verbreitet werden. "Es ist Zeit, dass Melania eine eigene Stimme bekommt", heißt es dazu  vom Museum. Das kommt aber nicht bei allen gut an: Kritiker meinen, im Umkehrschluss sage das Museum damit, Melania Trump habe derzeit keine eigene Stimme.

Die First Lady der USA hatte erst kürzlich für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt: Sie stand während des Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen Frau Brigitte im Rampenlicht - unter anderem wegen eines weißen Hutes. Mehr Hintergründe dazu lesen Sie hier.

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First Lady der USA: Melania Trump, behütet

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aar/AFP