Jazz-Sänger Michael Bublé spricht über Karriereende

Der kanadische Jazz-Sänger Michael Bublé will sich angeblich aus dem Showgeschäft zurückziehen. Seit sein Sohn an Krebs erkrankt ist, habe sich seine Sicht auf die Welt verändert, sagte er der "Daily Mail". Inzwischen hat der 43-Jährige dementiert.
Michael Bublé in Sydney im Oktober

Michael Bublé in Sydney im Oktober

Foto: Getty Images/ WireImage

Anmerkung: Das britische Boulevardblatt "Daily Mail" hatte am Wochenende berichtet, Michael Bublé wolle seine Karriere beenden. "Mir ist nicht mehr danach zumute", habe der Jazz- und Swing-Sänger in einem Interview gesagt, "ich trete zurück." Auch SPIEGEL ONLINE griff den "Daily Mail"-Bericht auf. Inzwischen hat Bublé sein Karriereende dementiert.

Dies ist die SPIEGEL-ONLINE-Meldung vom Wochenende:

Vor zwei Jahren erkrankte der damals dreijährige Sohn des kanadischen Jazz-Sängers Michael Bublé an Leberkrebs. Nun hat der Vater angekündigt, seine Karriere beenden zu wollen.

Seinem Sohn Noah gehe es zwar besser, sagte Bublé der britischen Zeitung "Daily Mail".  Doch die Krankheit habe ihn alles in Frage stellen lassen. "Du willst einfach nur sterben", sagte der Sänger. Er wisse nicht einmal, wie er es noch geschafft habe zu atmen.

Vor der Diagnose habe er sich über Ticketverkäufe, Touren und sein öffentliches Image Gedanken gemacht. Nun schäme er sich für sein Ego. "Ich habe entschieden, dass ich nie wieder eine Rezension lese und soziale Medien nutze", sagte Bublé. Daran habe er sich seither gehalten.

Am 16. November soll Bublés neues Album "Love" erscheinen. Danach sei Schluss. "Das ist mein letztes Interview. Ich setze mich zur Ruhe", zitiert ihn die "Daily Mail". Er könne den "Promi-Narzismus" in seiner Branche einfach nicht mehr aushalten. "Mein ganzes Wesen hat sich verändert. Meine Sicht auf die Welt."

Bublé ist mit der argentinischen Schauspielerin Luisana Lopilato verheiratet, das Paar hat drei Kinder. Seinen ersten Grammy gewann der 43-Jährige 2007 mit dem Album "Call Me Irresponsible". Es folgten drei weitere Grammys, unter anderem für "Crazy Love" und "To Be Loved".

lov
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