Verstorbener Popstar Katherine Jackson will Vormundschaft für jüngsten Jacko-Sohn abgeben

Die Mutter von Michael Jackson will offenbar nicht mehr Vormund für dessen jüngsten Sohn Blanket sein. Der verstorbene "King of Pop" zählt indes immer noch zu den Top-Verdienern der Branche.

Katherine Jackson mit ihren Enkeln Blanket, Prince und Paris Jackson (Archivfoto von 2012)
DPA

Katherine Jackson mit ihren Enkeln Blanket, Prince und Paris Jackson (Archivfoto von 2012)


Die Mutter des verstorbenen Popstars Michael Jackson, Katherine Jackson, möchte laut einem Medienbericht nicht länger das Sorgerecht für dessen jüngsten Sohn übernehmen. Das legen Gerichtsdokumente nahe, über die das US-Klatschportal "TMZ" berichtete.

Die 87-Jährige gibt in den Dokumenten demnach an, sie sei mittlerweile zu alt, um für den 15-Jährigen namens Blanket zu sorgen. Es sei ausreichend, wenn Michael Jacksons Neffe TJ sich fortan alleine um Blanket Jackson kümmere, so Katherine Jackson. Ein Richter muss das Anliegen noch genehmigen.

Blanket ist das jüngste von Michael Jacksons drei Kindern: Schwester Paris ist mittlerweile schon 19 Jahre alt, Bruder Prince Michael Jr. ist 20.

Nach einem Sorgerechtsstreit innerhalb des Jackson-Clans hatte Katherine zusammen mit Neffe TJ 2012 das Sorgerecht für die drei Kinder des verstorbenen Popstars zugesprochen bekommen. TJ ist der Sohn von Michael Jacksons Bruder Tito.

Der Musiker war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben. Die Jacksons sind seit seinem Tod über das Erbe zerstritten - es geht dabei auch um viel Geld. Denn der "King of Pop" hatte in dem Testament sein gesamtes Vermögen seiner Mutter und seinen drei Kindern vermacht. Sein Vater, seine Brüder und Schwestern bekamen nichts.

Kein verstorbener Star verdient mehr als Jackson

Dass die Strahlkraft des verstorbenen Stars immer noch ausreicht, um beträchtliche Einnahmen zu erzielen, zeigte jüngst auch ein Ranking des US-Magazins "Forbes". Darin führt Jackson die etwas makabre Liste der verstorbenen Topverdiener unter den Stars zum fünften Mal in Folge an - dank jährlicher Einnahmen von 75 Millionen US-Dollar (etwa 64 Millionen Euro). Die hohen Einnahmen gehen unter anderem auf ein neues Album mit Jacksons größten Hits zurück und eine Show in Las Vegas, in der Jacksons Musik gespielt wird.

Der verstorbene Golf-Spieler Arnold Palmer folgt Jackson auf Platz 2 der Liste mit 40 Millionen US-Dollar. Die Einnahmen gehen unter anderem auf Verkäufe von Limonade zurück, für die Palmer seinen Namen geliehen hatte.

Auf Platz drei der Liste steht "Peanuts"-Erfinder Charles Schulz mit 38 Millionen US-Dollar, auf Platz vier und fünf liegen mit Elvis Presley (35 Millionen) und Bob Marley (23 Millionen) wieder zwei Musiker.

gru/AP

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