Michelle Obama über Depression "Mir geht es gut"

Die ehemalige First Lady hat sich erneut zu ihrem Seelenzustand geäußert - und beruhigende Worte gewählt. Es gebe keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Man müsse sich aber auch nicht immer gut fühlen.
Michelle Obama: "Kein Grund, sich Sorgen zu machen"

Michelle Obama: "Kein Grund, sich Sorgen zu machen"

Foto: NICHOLAS KAMM/ AFP

Nachdem sie sich öffentlich zu einer leichten Depression bekannt hatte, will Michelle Obama ihre Fans nun offenbar beruhigen. "Ich wollte mich bei euch allen melden, weil viele von euch sich bei mir gemeldet haben, nachdem sie meinen Podcast von dieser Woche gehört haben. Das wichtigste zuerst: Mir geht es gut", schrieb die ehemalige First Lady auf Instagram. Es gebe keinen Grund, sich um sie zu sorgen.

Ihrer Meinung nach müsse man sich aber nicht immer okay fühlen. Es fühle sich für sie nicht echt an, dass die aktuellen Vorkommnisse sie nicht beeinträchtigen sollten, so Obama. "Ich hoffe, dass ihr alle zulasst zu fühlen, was auch immer ihr fühlt", schrieb sie weiter. Sie denke an all die Mitarbeiter des Gesundheitssystems, an die Lehrer, Schüler und Eltern, die noch immer nicht wüssten, wie der Schulalltag im Herbst funktionieren solle. Und an die Menschen, die für Gerechtigkeit auf die Straße gingen.

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Zuvor hatte Obama in der neuesten Folge ihres Podcasts davon gesprochen, dass sie eine "Schwere" spüre. Ihren Seelenzustand beschrieb sie als "leichte Depression". Ob eine klinische Diagnose vorliegt, thematisierte sie nicht. Ein Grund für ihre Schwermut seien - neben der Corona-Pandemie - die "andauernden rassistischen Unruhen", die die USA im Moment heimsuchten.

Im Gespräch mit der Journalistin Michele Norris sagte Obama, es sei "erschöpfend", immer wieder mitzubekommen, wie ein Schwarzer "entmenschlicht, verletzt, getötet oder fälschlicherweise beschuldigt" werde. "Das hat zu einer Schwere geführt, die ich in meinem Leben seit Langem nicht mehr gespürt habe."

lmd
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