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Michelle Pfeiffer Gutes Gespür fürs Geld

aus DER SPIEGEL 35/2021
Foto: Backgrid USA / Bestimage

Die Schauspielerin Michelle Pfeiffer, 63, verkörpert in ihrem neuen Film, der surrealen Komödie »French Exit«, eine ebenso intelligente wie reiche New Yorkerin, die nach dem Tod ihres Mannes ihr Vermögen und das Dach über dem Kopf verliert – und deshalb nach Paris geht, im Gepäck ihre Katze, die eigentlich ihr reinkarnierter Ehemann ist. Im wirklichen Leben beweist der Hollywoodstar (»Gefährliche Liebschaften«, »Die fabelhaften Baker Boys«) ein gutes Gespür für Investitionen. Zusammen mit ihrem Ehemann, dem TV-Produzenten David E. Kelley, erwarb Pfeiffer im vergangenen Jahr in den Pacific Palisades, einer Nobelgegend von Los Angeles, für gut 22 Millionen Dollar eine Villa mit Blick auf den Pazifik. Nun verkauften die beiden das im italienischen Landhausstil errichtete Gebäude, das über einen großen Garten, einen Infinitypool und einen Weinkeller für 500 Flaschen verfügt, mit einem Gewinn von mehr als zweieinhalb Millionen Dollar. Die seit 1993 verheirateten Eheleute sind im Immobiliengeschäft offenbar recht aktiv, wie die Boulevardzeitung »New York Post« berichtet. Schon 2019 hätten die beiden durch Verkäufe 22 Millionen Dollar umgesetzt. Dass Pfeiffer in Zukunft der Schauspielerei den Rücken kehren und sich nur noch um ihre Immobiliendeals kümmern wird, ist allerdings nicht zu befürchten. In der TV-Serie »The First Lady« spielt sie die Präsidentengattin Betty Ford, im Kino wird sie weiterhin als Superheldin Janet van Dyne zu sehen sein, eine Figur aus dem Marvel-Universum, die sich in ein winzig kleines Insekt verwandeln kann.

lob
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