Miley Cyrus Für Marihuana, gegen Google

Auf Google nach dem eigenen Namen zu suchen, ist für Miley Cyrus keine Freude. "Das schadet dem Gehirn", sagt die US-Sängerin. Ganz anders bewertet die 21-Jährige die Auswirkungen von Marihuana.

REUTERS

Sydney - Mit ihrem öffentlichen Bekenntnis zum Marihuana-Konsum hat Miley Cyrus kein Problem. Sie zeige Fotos davon in den sozialen Netzwerken, "weil ich damit aufwuchs, dass wir Marihuana nicht für etwas Schlechtes hielten", sagte der ehemalige Kinderstar dem australischen Fernsehsender Channel Seven. Die Sängerin startet gerade eine Australientournee.

Das bedeute aber nicht, dass sie in ihren Liedern für Drogen werbe oder Kindern erzähle, dass sie Drogen nehmen sollten, so die 21-Jährige. Auf kritische Nachfragen zu den Auswirkungen von Marihuana sagte Cyrus: "Wissen Sie, was wirklich dem Gehirn schadet? Auf Google nach seinem Namen zu suchen oder die Kommentare auf Facebook zu lesen."

Ihre kleine Schwester sei erst 14 Jahre alt, aber in den Facebook-Kommentaren werde sie schon als "Schlampe" betitelt. "Ich denke, das schadet dem Gehirn", sagte die Sängerin, die ein Tattoo mit der Aufschrift "Liebe dein Gehirn" trägt.

Vor einer Woche war Cyrus bei den MTV Video Music Awards für das beste Video des Jahres ausgezeichnet worden. Den Preis bekam sie für den Clip zum Hit "Wrecking Ball", in dem die Sängerin nackt auf einer Abrissbirne schaukelt.

wit/AFP



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